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Die europäische Geschichte zwischen Reformation und Westfälischem Frieden ist eine Phase konfessioneller Spannungen, die sich in ganz Europa zu politisch-militärischen Konflikten ausweiteten. In diesem Zeitraum veränderte sich der Kontinent auch in sozialwirtschaftlicher Hinsicht erheblich: Mit dem Beginn der europäischen Expansion griff Europa geografisch über seinen eigenen Horizont hinaus. Diese Phase der europäischen Geschichte stand deshalb in der Spannung zwischen Tradition und Erneuerung.
Sommario
Vorwort
I. Prolog: Europa um 1500
1. Zeit und Raum
2. Wirtschaft, Recht und Religion
II. Der König als Hausvater? Verfassung und soziale
Ordnung
1. Ständische Ordnung in Europa: Adel, Bürger, Bauer
2. Wandel: Die neue Geistlichkeit und das Militär in der
Gesellschaft
III. Reformation als Umbruch? Religion und Politik
1. Reformatorische Bewegung: Umbruch und Bewahrung
2. Reformation und soziale Gruppen
3. Verstetigung: Reformation, Reich und Territorium
IV. Was ist ein Konfessionskrieg? Krieg und Gewalt
1. Europäische Konfessionskonflikte seit der Mitte des 16.
Jahrhunderts
2. Der Dreißigjährige Krieg: Konfessionskrieg und Machtkampf
V. Lebensphasen und Lebensformen in der Frühen Neuzeit
1. Kindheit, Jugend, Alter, Heirat und Ehe
2. Bildung, Ausbildung und Wissenschaft
3. Regionalität und konfessionelle Identität
VI. Die "Europäisierung" der Welt: Anfänge europäischer
Kolonialbildungen
1. Beherrschungskolonien: Die Anfänge europäischer Expansion
und der Aufbau der Kolonialreiche
2. Siedlungskolonien: Geschichte der englischen und französischen
Kolonien in Nordamerika
VII. Epilog: Europa um 1650
1. Herrschaft und soziale Ordnung
2. Konfessionelle Parität und Koexistenz in Europa
3. Wandel des Weltbildes und Expansion
Literaturhinweise
Zeitleiste
Anmerkungen
Verzeichnis der Abbildungen
Personenregister
Ortsregister
Info autore
Luise Schorn-Schütte ist Professorin für Neuere Geschichte an der Universität Frankfurt/M. Buchveröffentlichungen u. a. in der Reihe C.H. Beck Wissen.
Riassunto
Die europäische Geschichte zwischen Reformation und Westfälischem Frieden ist eine Phase konfessioneller Spannungen, die sich in ganz Europa zu politisch-militärischen Konflikten ausweiteten. In diesem Zeitraum veränderte sich der Kontinent auch in sozialwirtschaftlicher Hinsicht erheblich: Mit dem Beginn der europäischen Expansion griff Europa geografisch über seinen eigenen Horizont hinaus. Diese Phase der europäischen Geschichte stand deshalb in der Spannung zwischen Tradition und Erneuerung.