Fr. 46.90

Werke, Kölner Ausgabe - 25: Interviews 1976-1980

Tedesco · Copertina rigida

Spedizione di solito entro 4 a 7 giorni lavorativi

Descrizione

Ulteriori informazioni

Selbst der Einsturz des Kölner Stadtarchivs, ein bitterer Verlust unschätzbarer kultureller Werte, von dem neben dem Archiv des Verlags Kiepenheuer & Witsch auch und in besonderem Maße der Nachlass Heinrich Bölls betroffen ist, konnte der Arbeit nichts mehr anhaben. Die benötigten Texte und Dokumente waren rechtzeitig ausgelagert worden, aber die gesamte Ausgabe erscheint daraufhin in einem anderen Licht, denn heute hätte man sie nicht mehr so beginnen und zum Abschluss bringen können. Die nun erscheinenden Bände 25 und 26 versammeln ausgewählte Interviews aus den Jahren 1976 bis 1984, die ein Bild davon vermitteln, in wie vielfältiger Weise Heinrich Böll als Gesprächspartner zu Fragen literarischer, politischer, gesellschaftlicher und moralischer Art gesucht und in Anspruch genommen wurde. Der Band 27 bietet das Register zur Ausgabe und ermöglicht den Zugriff auf Primärtexte und Einzelkommentare. Bd. 25, hrsg. von Werner Jung und Bob Conrad, bietet eine Auswahl der Interviews aus den Jahren 1976-1980.

Info autore

Werner Jung, geb. 1955, Privatdozent an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg, im akademischen Jahr 1999/2000 visiting full Professor am German Department und im Literature Program der Duke University, NC. Lehr- und Forschungsgebiete: Literatur des 18. bis 20. Jahrhunderts, Literaturtheorie, Ästhetik, Poetik.

Heinrich Böll, geb. am 21. Dezember 1917 in Köln, gest. am 16. Juli 1985 in Langenbroich, war Sohn eines Tischlers und Holzbildhauers, in dessen Hause in Köln ab 1933 Zusammenkünfte verbotener katholischer Jugendverbände stattfanden. Nach einem gerade begonnenen Studium der Germanistik und klassischen Philosophie wurde Böll 1939 zur Wehrmacht eingezogen. Er desertierte 1944 und kehrte 1945 aus der Kriegsgefangenschaft nach Köln zurück, wo er sein Studium wieder aufnahm und in der Schreinerei seines Bruders arbeitete. Ab 1947 publizierte er in Zeitschriften und wurde 1951 für die Satire 'Die schwarzen Schafe' mit dem Preis der Gruppe 47 ausgezeichnet. Fortan war er als freier Schriftsteller tätig. Außerdem übersetzte er, gemeinsam mit seiner Frau Annemarie, englische und amerikanische Literatur (u.a. George Bernard Shaw und Jerome D. Salinger). Als Publizist und Autor führte Heinrich Böll Klage gegen das Grauen des Krieges und seiner Folgen, polemisierte er gegen die Restauration der Nachkriegszeit und wandte er sich gegen den Klerikalismus der katholischen Kirche, aus der er 1976 austrat. In den 60er und 70er Jahren unterstützte er die Außerparlamentarische Opposition. 1983 protestierte er gegen die atomare 'Nachrüstung'. Insbesondere engagierte sich Böll für verfolgte Schriftsteller im Ostblock (Reisen in die UdSSR und CSSR). Der 1974 aus der UdSSR deportierte Alexander Solschenizyn war zunächst Bölls Gast. Ab 1976 gab er, gemeinsam mit Günter Grass und Carola Stern, die Zeitschrift 'L 76. Demokratie und Sozialismus' heraus. Der Verband deutscher Schriftsteller wurde 1969 von ihm mitbegründet, und er war Präsident des Internationalen PEN-Clubs (1971-74). Böll erhielt zahlreiche Auszeichnungen, so den Georg-Büchner-Preis (1967), den Literatur-Nobelpreis (1972) und die Carl-von-Ossietzky-Medaille (1974).

Riassunto

Selbst der Einsturz des Kölner Stadtarchivs, ein bitterer Verlust unschätzbarer kultureller Werte, von dem neben dem Archiv des Verlags Kiepenheuer & Witsch auch und in besonderem Maße der Nachlass Heinrich Bölls betroffen ist, konnte der Arbeit nichts mehr anhaben. Die benötigten Texte und Dokumente waren rechtzeitig ausgelagert worden, aber die gesamte Ausgabe erscheint daraufhin in einem anderen Licht, denn heute hätte man sie nicht mehr so beginnen und zum Abschluss bringen können. Die nun erscheinenden Bände 25 und 26 versammeln ausgewählte Interviews aus den Jahren 1976 bis 1984, die ein Bild davon vermitteln, in wie vielfältiger Weise Heinrich Böll als Gesprächspartner zu Fragen literarischer, politischer, gesellschaftlicher und moralischer Art gesucht und in Anspruch genommen wurde. Der Band 27 bietet das Register zur Ausgabe und ermöglicht den Zugriff auf Primärtexte und Einzelkommentare. Bd. 25, hrsg. von Werner Jung und Bob Conrad, bietet eine Auswahl der Interviews aus den Jahren 1976–1980.

Prefazione

Die Kölner Ausgabe der Werke von Heinrich Böll ist komplett

Testo aggiuntivo

»Der Grund, sich mit Böll von Neuem zu beschäftigen, ist [...], dass er [...] Romane und Erzählungen schrieb, die sich nicht in der politisch-moralischen Botschaft erschöpften [...].«

Relazione

"Der Grund, sich mit Böll von Neuem zu beschäftigen, ist [...], dass er [...] Romane und Erzählungen schrieb, die sich nicht in der politisch-moralischen Botschaft erschöpften [...]." Ulrich Greiner Die Zeit

Recensioni dei clienti

Per questo articolo non c'è ancora nessuna recensione. Scrivi la prima recensione e aiuta gli altri utenti a scegliere.

Scrivi una recensione

Top o flop? Scrivi la tua recensione.

Per i messaggi a CeDe.ch si prega di utilizzare il modulo di contatto.

I campi contrassegnati da * sono obbligatori.

Inviando questo modulo si accetta la nostra dichiarazione protezione dati.