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Das heutige Sachsen war 1989/90 im dreifachen Sinne Vorreiter. Erstens bildete die Bevölkerung zwischen Görlitz, Plauen und Leipzig die Speerspitze der "friedlichen Revolution". Zweitens war es vielerorts eine "ausgehandelte" Revolution, eine Revolution zwischen Konfrontation und Konzession. Drittens forcierten die vorwärtstreibenden Vorgänge in Sachsen maßgeblich die "deutsche" Revolution hin zur nationalen Einheit. Der "deutsche Herbst" war - vor allem in Sachsen - kein Automatismus. Bürgerrechtler, ehemalige Repräsentanten des DDR-Systems und Wissenschaft ler erinnern in diesem Band an die Voraussetzungen, den Verlauf und die Folgen der "friedlichen Revolution" wie der deutschen Einheit in Sachsen.
Info autore
Eckhard Jesse: Jahrgang 1948, Dr. phil. habil., seit 1993 Professor für Politikwissenschaft an der Technischen Universität Chemnitz (Lehrstuhl für "Politische Systeme, politische Institutionen"); seit 1989 Herausgeber des Jahrbuchs Extremismus und Demokratie (mit Uwe Backes); zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. zur Demokratie der Bundesrepublik Deutschland, zu Totalitarismus im 20. Jahrhundert und Extremismus in der Bundesrepublik
Schubert, Thomas. Jahrgang 1979; Dr. phil., seit 2007 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Chemnitz; Redaktionsassistent des Jahrbuchs "Extremismus & Demokratie". Veröffentlichungen zu Wahlen, Wahlkämpfen, Parteien und politischem Extremismus.