Ulteriori informazioni
Kurz, konzentriert, spontan und engagiert gibt einer der bedeutendsten Historiker der Gegenwart Antworten auf die Kernfragen: Kann aus der Vergangenheit gelernt werden? Kann der Mensch vorausschauend erkennen und planen? Wird es weiterhin Kriege im 21. Jahrhundert geben? Hat angesichts der globalen Entwicklungen der autonome Nationalstaat noch eine Zukunft? Kann der Staat regulierend in die Dynamik der globalisierten Wirtschaft eingreifen? Wie kann das moderne Projekt Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit weiterentwickelt werden? Was bedeuten ökonomische Globalisierung, wachsende Ungleichheiten und damit einhergehende gigantische Migrationsströme für das soziale Gleichgewicht auf der Erde? Welche Wirkungen hat der globale Markt auf die Weltkultur? Wohin führt das offensichtlich nicht zu bremsende Bevölkerungswachstum?
Info autore
Geboren am 9. Juni 1917 in Alexandria, Ägypten. Schulzeit in Wien (bis 1931), Berlin (1931-33) und London (1933-36). Nach dem Studium an der University of Cambridge, King's College (1936-39; 1951 Dr. phil.) und dem Militärdienst in der britischen Armee (1940-46) begann Hobsbawm seine Lehrtätigkeit am Birkbeck College, University of London 1947-71). Von 1971 bis zur Emeritierung 1982 hatte er eine Professur für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der University of London inne.§1950-55 Fellow of King's College, Cambridge. Verschiedene Gastprofessuren. Ab 1984 Lehrstuhl für Politik und Gesellschaft an der New School for Social Research, New York.§Eric J. Hobsbawm, verheiratet mit Marlene, geb. Schwarz, lebte bis zu seinem Tod im Oktober 2012 in London.
Riassunto
Die Geschichte des 20. Jahrhunderts ist noch nicht abgeschlossen. Seine Umbrüche und Katastrophen haben Druckwellen erzeugt, die bis heute nachwirken. Mit Optimismus skizziert Eric Hobsbawm in dem vorliegenden Gespräch die Bedingungen, unter denen das 21. Jahrhundert antritt, und nennt die Prinzipien, nach denen bei Gefahr katastrophaler Entwicklungen politisch gehandelt werden muß.
Relazione
"Doch in der Gesprächsform des Buches treibt Hobsbawn die Gedanken durch konkrete Beispiele weiter, überzeugt den Leser in leichtgängigen Formulierungen Schritt für Schritt von seinen oft recht komplexen Gedankengängen. Die Dichte des Gesprächs entlohnt jede Leseminute." Michael Birnbaum, Süddeutsche Zeitung, 17.04.2000