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Recht und Unrecht - Deutung einiger Psalmen. Mit Anm. u. Nachw. v. Thomas Reichert

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Im Zentrum der fünf von Buber ausgewählten Psalmen steht das vom Menschen immer wieder schmerzlich erfahrene 'Verhältnis zwischen dem Rechttun und dem Unrechttun, zwischen den Rechttuenden und den Unrechttuenden auf Erden, damit aber auch die Weltsache zwischen Gut und Böse überhaupt'. Angesichts der herrschenden Unterdrückung der Wahrheit durch Lüge und Täuschung, des Guten durch das Böse, der 'Schwachen, Gebeugten, Armen und Dürftigen' durch die Mächtigen wendet sich der gottgetreue Mensch Hilfe suchend an seinen Herrn. Doch die erhoffte göttliche Intervention bleibt aus, und es wächst die Einsicht: 'Er ist, aber er ist nicht da.' Was Buber hier letztlich schildert, ist sozusagen die Umkehrung der Perspektive Hiobs: Nicht, 'warum es den Guten schlecht' geht, sondern weshalb die 'Frevler' glücklich sind, ist die Frage, die den Gläubigen quält.
Und dennoch verzweifelt er nicht; vielmehr wächst in ihm die Erkenntnis, dass nicht Gott, sondern er selbst sich in seinem Innersten zu wandeln hat, dass Gott der Sprecher, seine Schöpfung die Sprache ist, deren sich der Mensch bedienen muss, um Gott im Dialog zu begegnen.
Recht und Unrecht erschien 1952 erstmals in der 'Sammlung Klosterberg'.


Info autore

Martin Buber (1878-1965), Religionsforscher, Religionsphilosoph und Schriftsteller, gehört zu den führenden Persönlichkeiten des Judentums im 20. Jahrhundert und des jüdisch-christlichen Dialogs. Geboren in Wien, aufgewachsen in Lemberg, studierte er Philosophie, Germanistik, Kunstgeschichte und Psychologie in Wien, Berlin, Leipzig und Zürich. 1924-33 war er Professor für Allgemeine Religionswissenschaft in Frankfurt a.M. Buber, der sich früh dem Zionismus angeschlossen hatte, wanderte 1938 nach Palästina aus und lehrte an der Hebräischen Universität von Jerusalem Sozialphilosophie. Nach dem 2. Weltkrieg war er einer der wenigen ehemals deutschen Juden, die in der Öffentlichkeit wieder eine Brücke zu Deutschland zu schlagen versuchten.

Riassunto

Im Zentrum der fünf von Buber ausgewählten Psalmen steht das vom Menschen immer wieder schmerzlich erfahrene «Verhältnis zwischen dem Rechttun und dem Unrechttun, zwischen den Rechttuenden und den Unrechttuenden auf Erden, damit aber auch die Weltsache zwischen Gut und Böse überhaupt». Angesichts der herrschenden Unterdrückung der Wahrheit durch Lüge und Täuschung, des Guten durch das Böse, der «Schwachen, Gebeugten, Armen und Dürftigen» durch die Mächtigen wendet sich der gottgetreue Mensch Hilfe suchend an seinen Herrn. Doch die erhoffte göttliche Intervention bleibt aus, und es wächst die Einsicht: «Er ist, aber er ist nicht da.» Was Buber hier letztlich schildert, ist sozusagen die Umkehrung der Perspektive Hiobs: Nicht, «warum es den Guten schlecht» geht, sondern weshalb die «Frevler» glücklich sind, ist die Frage, die den Gläubigen quält. Und dennoch verzweifelt er nicht; vielmehr wächst in ihm die Erkenntnis, dass nicht Gott, sondern er selbst sich in seinem Innersten zu wandeln hat, dass Gott der Sprecher, seine Schöpfung die Sprache ist, deren sich der Mensch bedienen muss, um Gott im Dialog zu begegnen. Recht und Unrecht erschien 1952 erstmals in der «Sammlung Klosterberg». 

Dettagli sul prodotto

Autori Martin Buber
Editore Schwabe Verlag Basel
 
Lingue Tedesco
Formato Tascabile
Pubblicazione 19.05.2010
 
EAN 9783796526626
ISBN 978-3-7965-2662-6
Pagine 96
Peso 90 g
Serie Schwabe reflexe
Schwabe reflexe
Categorie Scienze umane, arte, musica > Religione / teologia > Cristianesimo

Religionsphilosophie, Böse, Das Böse, Psalm, Psalter, Recht, Gute, Das Gute, auseinandersetzen

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