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Die Schiedsgerichtsbarkeit als private Gerichtsbarkeit hat die staatliche Gerichtsbarkeit in einigen Bereichen, insbesondere bei internationalen Geschäften, teilweise verdrängt.
Bei diesem Trend spielt die institutionelle Schiedsgerichtsbarkeit eine wichtige Rolle. Durch die Administration und Überwachung des Schiedsverfahrens gibt sie die notwendige Verlässlichkeit für einen geordneten Ablauf des Verfahrens. Dabei haben einige institutionelle Schiedsgerichte eine besondere Bedeutung erlangt. Diese haben Bestellung des Schiedsgerichts und Ablauf des Verfahrens in eigenen Regelwerken autonom bestimmt.
Ziel des Buches ist es, wichtige Schiedsordnungen zu kommentieren. Dabei sind allenthalben deutsche Versionen der Schiedsordnung, die soweit vorhanden, Fassungen der Institution sind, benutzt worden. Neben der Kommentierung der wichtigsten Schiedsordnungen ist die Erläuterung einer Musterschiedsordnung - der UNCITRAL-Rules - wegen ihrer überragenden internationalen Bedeutung aufgenommen worden.
Sommario
Aus dem Inhalt:
- ICC
- DIS
- Wiener Regeln
- Schweizerische Schiedsordnung
- LCIA
- MKAS/ICAC
- CIETAC
- SIAC Singapur
- RCAKL Malaisia
- IAR
- UNCITRAL
- SCC Stockholm
- Anhang: Texte der Schiedsordnungen, Sachregister.
Info autore
Prof. Dr. Rolf A. Schütze lehrt in Tübingen internationales Zivilprozessrecht und war als Schiedsrichter bereits in über 50 vornehmlich internationalen Verfahren vor Ad-hoc- und institutionellen Schiedsgerichten tätig.