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Wie die elektronische Musik 'erfunden' wurde, m. CD-Audio - Quellenstudie zu Werner Meyer-Epplers musikalischem Entwurf zwischen 1949 und 1953. Band 2.

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Dass Musik zugleich Kunst wie Wissenschaft, Praxis wie Poiesis sei, ist eine seit der Antike geläufige Gestimmung, die immer wieder neu an einzelnen Werken wie an ganzen Epochen der Musikgeschichte überprüft werden kann.In der Frühzeit der elektronischen Musik, deren "Kunstcharakter" inzwischen auch von der etablierten Musikwissenschaft anerkannt werden muss, lieferten die Arbeiten Werner Meyer-Epplers der neuen Gattung ein Begriffssystem, das den Komponisten einen hohen Grad an reflektierender Theorie ermöglichte. Die physikalische Akustik und die von Meyer-Eppler vertretene Phonetik und Kommunikationsforschung stellen neben den Apparaten auch die theoretischen Grundlagen, mit denen die elektrische Klangerzeugung vom Materialexperiment zur elektronsichen Musik wurde.Das Material der frühen elektronischen Musik, zu definieren als der verfügbare Vorrat an real existierenden Klängen, an Klangerzeugungs-, -verarbeitungs- und -speichergeräten und an überlieferten kompositorischen Techniken, hat Teil am historischen Prozess, der die Industriegesellschaft insgesamt bewegt: Die Tendenzen der Formalisierung und Rationalisierung, die die serielle Ideologie kennzeichnen, sind durchaus im Einklang mit dem Wirtschaftswachstum, das die 50er Jahre geprägt hat.Seither hat sich die Musikgeschichte weiter beschleunigt, so dass im Bereich der avancierten Technologien von Synthesizer, Sampler und Computer die Materialexperimente kaum mehr Zeit zu haben scheinen, sich in Kunst zu verwandeln.Mit dieser Arbeit über Meyer-Eppler beginnt die angemessene wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einer Musik, deren Position im Kanon der Werke, Gattungen, Stile und Epochen noch nicht geklärt ist. Dass in diesem Zusammenhang auch die Klangexperimente Meyer-Epplers dem Buch als CD beigegeben werden können, ist vor allem dem Institut für Musik und Akustik im Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe zu danken.

Sommario

Vorwort des Herausgebers - Einleitung - Kurzbiographie Werner Meyer-Eppler - Zur Diskussion um Technik und Ästhetik in der Literatur über elektrische Klangerzeugung bis 1949 - Chronik zu Meyer-Epplers Entwurf einer elektronischen Musik zwischen 1949 und 1953 - Meyer-Epplers Experimentaltonbänder zur synthetischen Spracherzeugung und zur elektronischen Musik - Resümee: Zur Theorie und Praxis der elektronischen Musik zwischen 1949 und 1953 - Meyer-Epplers Schriften zur elektronischen Musik 1953-1960: Musik als Wahrnehmungsexperiment - Appendix: Vom sinnlich-künstlerischen Gestaltungsakt des Experimentalphysikers - Bibliographie Werner Meyer-Eppler - Verzeichnis des dokumentarischen Materials - Literaturverzeichnis - Klangdokumentation aus dem Nachlass Meyer-Eppler: Synthetische Spracherzeugung und elektronische Musik - Namensregister

Riassunto

Dass Musik zugleich Kunst wie Wissenschaft, Praxis wie Poiesis sei, ist eine seit der Antike geläufige Gestimmung, die immer wieder neu an einzelnen Werken wie an ganzen Epochen der Musikgeschichte überprüft werden kann.
In der Frühzeit der elektronischen Musik, deren "Kunstcharakter" inzwischen auch von der etablierten Musikwissenschaft anerkannt werden muss, lieferten die Arbeiten Werner Meyer-Epplers der neuen Gattung ein Begriffssystem, das den Komponisten einen hohen Grad an reflektierender Theorie ermöglichte. Die physikalische Akustik und die von Meyer-Eppler vertretene Phonetik und Kommunikationsforschung stellen neben den Apparaten auch die theoretischen Grundlagen, mit denen die elektrische Klangerzeugung vom Materialexperiment zur elektronsichen Musik wurde.
Das Material der frühen elektronischen Musik, zu definieren als der verfügbare Vorrat an real existierenden Klängen, an Klangerzeugungs-, -verarbeitungs- und -speichergeräten und an überlieferten kompositorischen Techniken, hat Teil am historischen Prozess, der die Industriegesellschaft insgesamt bewegt: Die Tendenzen der Formalisierung und Rationalisierung, die die serielle Ideologie kennzeichnen, sind durchaus im Einklang mit dem Wirtschaftswachstum, das die 50er Jahre geprägt hat.
Seither hat sich die Musikgeschichte weiter beschleunigt, so dass im Bereich der avancierten Technologien von Synthesizer, Sampler und Computer die Materialexperimente kaum mehr Zeit zu haben scheinen, sich in Kunst zu verwandeln.
Mit dieser Arbeit über Meyer-Eppler beginnt die angemessene wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einer Musik, deren Position im Kanon der Werke, Gattungen, Stile und Epochen noch nicht geklärt ist. Dass in diesem Zusammenhang auch die Klangexperimente Meyer-Epplers dem Buch als CD beigegeben werden können, ist vor allem dem Institut für Musik und Akustik im Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe zu danken.

Dettagli sul prodotto

Autori Elena Ungeheuer
Editore Schott Music, Mainz
 
Lingue Tedesco
Formato Copertina rigida
Pubblicazione 01.01.1992
 
EAN 9783795718916
ISBN 978-3-7957-1891-6
Pagine 254
Peso 628 g
Illustrazioni 39 Abb.
Serie Schott Musikwissenschaft
Kölner Schriften zur Neuen Musik
Schott Musikwissenschaft
Kölner Schriften zur Neuen Musik
Categorie Saggistica > Musica, film, teatro > Biografie, autobiografie
Scienze umane, arte, musica > Musica > Monografie

Kunst, Wissenschaft, Elektronische Musik, optimieren, Klangerzeugung

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