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Profanes Leben - Walter Benjamins Dialektik der Säkularisierung

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Wenn gegenwärtig die Religion mit Macht in den Diskurs zurückkehrt, lohnt sich ein Rückgriff auf das Denken Walter Benjamins. Denn immer wieder kreist Benjamin um jene eigenartige Dialektik der Säkularisierung, die die Moderne wesentlich bestimmt. Seine Texte greifen Figuren auf wie "Schöpfung", "Gesetz", "Schuld" und "Leben", die sowohl religiöse als auch profane Implikationen haben. Seine Schreibweise, Bildlichkeit und Arbeit an der Sprache lösen diesen Doppelsinn nicht auf, sondern machen ihn fruchtbar, indem sie beschreiben, wie Säkularisierung in der Moderne immer zugleich eine Verwerfung und eine Verwandlung des religiösen Erbes impliziert. Mit Benjamin das entstellte Nachleben der Religion und ihre gegenwärtige Wiederkehr in ihrer ganzen Ambivalenz zu verstehen ist das Ziel der Beiträge dieses Bandes.

Sommario

Daniel Weidner
Einleitung: Walter Benjamin, die Religion und die Gegenwart
Elke Dubbels
Zur Logik der Figuren des Messianischen in Walter Benjamins »Theologisch-politischem Fragment«
Sigrid Weigel
Auf der Schwelle von Schöpfung und Weltgericht
Carolin Duttlinger
Studium, Aufmerksamkeit, Gebet. Walter Benjamin und die Kontemplation
Daniel Weidner
Kreatürlichkeit. Benjamins Trauerspielbuch und das Leben des Barock
Stéphane Mosès
Benjamins Judentum
Stephan Braese
Einbruch der Gegenwart in die Ordnung des Raums. Zum Topographischen in Benjamins Geschichtsdenken
Remei Capdevila Werning
Das Gedächtnis der Namenlosen: Benjamin - Karavan
Nitzan Lebovic
Benjamins »Sumpflogik«. Ein Kommentar zu Agambens Kafka- und Benjamin-Lektüre
Vivian Liska
Zur Aktualität von Benjamins messianischem Erbe. Giorgio Agamben und andere Anwärter
Kyung-Ho Cha
Das »Walten dieser Boten«. Zur Wissensgeschichte vormoderner Medien und Ethik der Neigung bei Walter Benjamin
Brian Britt
Göttliche Gewalt bei Benjamin und in der biblischen Erzählung
Gabriele Guerra
Die Theokratie als Idee, die Anarchie als Anstalt. Religionsgeschichtliche Überlegungen zu Julius Wellhausen und Walter Benjamin
Andreas Pangritz
Musste »die Opposition fast durchgehend« sein? Zu Walter Benjamins und Gershom Scholems Wahrnehmung Karl Barths und der 'dialektischen Theologie'

Info autore


Daniel Weidner ist Stellvertretender Direktor des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung in Berlin. Im Suhrkamp Verlag hat er herausgegeben:
Profanes Leben. Zur Dialektik der Säkularisierung bei Walter Benjamin
(stw 1963).

Riassunto

Wenn gegenwärtig die Religion mit Macht in den Diskurs zurückkehrt, lohnt sich ein Rückgriff auf das Denken Walter Benjamins. Denn immer wieder kreist Benjamin um jene eigenartige Dialektik der Säkularisierung, die die Moderne wesentlich bestimmt. Seine Texte greifen Figuren auf wie »Schöpfung«, »Gesetz«, »Schuld« und »Leben«, die sowohl religiöse als auch profane Implikationen haben. Seine Schreibweise, Bildlichkeit und Arbeit an der Sprache lösen diesen Doppelsinn nicht auf, sondern machen ihn fruchtbar, indem sie beschreiben, wie Säkularisierung in der Moderne immer zugleich eine Verwerfung und eine Verwandlung des religiösen Erbes impliziert. Mit Benjamin das entstellte Nachleben der Religion und ihre gegenwärtige Wiederkehr in ihrer ganzen Ambivalenz zu verstehen ist das Ziel der Beiträge dieses Bandes.

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