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Gallophilie und Gallophobie / Gallophilie et gallophobie - In der Literatur und in den Medien in Deutschland und in Italien im 18. Jahrhundert

Tedesco, Francese · Copertina rigida

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Die Frage nach der Beziehung zu Frankreich und seiner Kultur ist im 18. Jahrhundert in Europa allgegenwärtig. Im deutschsprachigen Raum lassen sich seit der frühen Neuzeit gegensätzliche Tendenzen einer Gallophilie und Gallophobie ausmachen. Auch in Italien oszilliert das Frankreichbild zwischen Attraktion und Dégout und gerade mit Blick auf diese Dichotomie ist das Jahrhundert der Aufklärung als Schlüsselepoche zu begreifen. Der Nachahmung und Verehrung, die die französische Kultur auf der einen Seite hervorruft, stehen Ablehnung und Widerstand gegenüber, nicht zuletzt aus einer diffusen Angst vor Entfremdung. Bewundernde Anerkennung und heftige Missbilligung kommen so auf polarisierende Weise zum Ausdruck und sind meist strategische Funktionalisierungen, die von der eigenen Identitätssuche bestimmt sind.

Info autore

York-Gothart Mix, geb. 1951, Studium der Germanistik, Geschichtswissenschaft und Soziologie in Berlin und in München, ist a. o. Professor am Institut für Deutsche Philologie an der Universität München.

Riassunto

Die Frage nach der Beziehung zu Frankreich und seiner Kultur ist im 18. Jahrhundert in Europa allgegenwärtig. Im deutschsprachigen Raum lassen sich seit der frühen Neuzeit gegensätzliche Tendenzen einer Gallophilie und Gallophobie ausmachen. Auch in Italien oszilliert das Frankreichbild zwischen Attraktion und Degout und gerade mit Blick auf diese Dichotomie ist das Jahrhundert der Aufklärung als Schlüsselepoche zu begreifen. Der Nachahmung und Verehrung, die die französische Kultur auf der einen Seite hervorruft, stehen Ablehnung und Widerstand gegenüber, nicht zuletzt aus einer diffusen Angst vor Entfremdung. Bewundernde Anerkennung und heftige Missbilligung kommen so auf polarisierende Weise zum Ausdruck und sind meist strategische Funktionalisierungen, die von der eigenen Identitätssuche bestimmt sind.

Au XVIIIe siècle, le rapport à la France et à sa culture se pose à toute l'Europe. Les tendances opposées, gallophiles et gallophobes, que l'on peut déceler dans l'espace germanophone depuis les débuts de l'ère moderne sont observables aussi en Italie où l'image de la France oscille pareillement entre attraction et répulsion. C'est précisément au regard de cette dichotomie que le XVIIIe siècle s'avère être une époque charnière. Au mimétisme et à l'admiration que la culture française inspire aux uns répondent les résistances et les attaques des autres qui craignent une aliénation. L'approbation admirative de l'exemple français tout comme sa virulente réprobation connaissent des traductions variées dans de nombreux domaines. Aux stéréotypes et aux malentendus se mêlent des dimensions stratégiques souvent dictées par une quête identitaire.

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