Ulteriori informazioni
In einem Harzdorf spielt sich ein Familiendrama ab. In vielfacher Gestalt geht der Tod hier um: als natürliches Geschehen, als gewaltsames Ende, als herbeigesehntes Verlöschen. Unter dem Spruch »Ewig und unwandelbar ist das Gesetz« vollzieht sich das Schicksal des angesehenen Baltzer Bocholt. Der Witwer nimmt das Waisenmädchen Hilde auf, das schon bald die leidenschaftlichen Empfindungen des Sohnes und die zärtlichen Gefühle des Vaters weckt. Zwischen den Männern kommt es zu einem tödlichen Zweikampf. Während die Tat den einen vernichtet, bringt sie den anderen an das Ziel seiner Wünsche. Doch die Eifersucht ist nicht nur eine zerstörerische, sie ist vor allem eine selbstzerstörerische Macht."Ich bilde mir nämlich ein, unter uns gesagt, ein Stilist zu sein, nicht einer von den unerträglichen Glattschreibern, die für alles nur einen Ton und eine Form haben, sondern ein wirklicher. Das heißt also ein Schriftsteller, der [...] immer wechselnd, seinen Stil aus der Sache nimmt, die er behandelt."Fontane an Gustav Karpeles, 3. März 1881Herausgegeben von Christine Hehle und Christina Salmen
Info autore
Christine Hehle, geb. 1969, Studium der Germanistischen Mediävistik sowie der Sprachen Französisch und Latein. 2000 Promotion. Seit 1995 wissenschaftliche MA des Theodor-Fontane-Archivs in Potsdam.
Riassunto
In einem Harzdorf spielt sich ein Familiendrama ab. In vielfacher Gestalt geht der Tod hier um: als natürliches Geschehen, als gewaltsames Ende, als herbeigesehntes Verlöschen. Unter dem Spruch »Ewig und unwandelbar ist das Gesetz« vollzieht sich das Schicksal des angesehenen Baltzer Bocholt. Der Witwer nimmt das Waisenmädchen Hilde auf, das schon bald die leidenschaftlichen Empfindungen des Sohnes und die zärtlichen Gefühle des Vaters weckt. Zwischen den Männern kommt es zu einem tödlichen Zweikampf. Während die Tat den einen vernichtet, bringt sie den anderen an das Ziel seiner Wünsche. Doch die Eifersucht ist nicht nur eine zerstörerische, sie ist vor allem eine selbstzerstörerische Macht.
„Ich bilde mir nämlich ein, unter uns gesagt, ein Stilist zu sein, nicht einer von den unerträglichen Glattschreibern, die für alles nur einen Ton und eine Form haben, sondern ein wirklicher. Das heißt also ein Schriftsteller, der […] immer wechselnd, seinen Stil aus der Sache nimmt, die er behandelt.“
Fontane an Gustav Karpeles, 3. März 1881
Herausgegeben von Christine Hehle und Christina Salmen