Esaurito

Nachschrift zum 'Namen der Rose'

Tedesco · Tascabile

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"Begonnen habe ich im März 1978, getrieben von einer vagen Idee: Ich hatte den Drang, einen Mönch zu vergiften. Ich glaube, Romane entstehen aus solchen Ideenkeimen, der Rest ist Fruchtfleisch, das man nach und nach ansetzt."
"Ich habe einen Roman geschrieben, weil ich Lust dazu hatte", behauptet Umberto Eco, Professor für Semiotik an der Universität zu Bologna. Aber als Kenner des Mittelalters wie der modernen Erzähltheorie, der Massenmedien wic der Eliten wollte Eco nicht bloß "einen" Roman, sondern "den idealen postmodernen Roman" schlechthin schreiben, der nicht nur bei den Kritikerkollegen, sondern auch beim Publikum "ankam". Der Erfolg, aber nicht nur der, gab ihm recht. Seine Nachschrift zum "Namen der Rose" beweist darüber hinaus, daß die Entstehungsgeschichte und die Prämissen eines großen Romans mindestens genauso amüsant sein können wie das Werk selbst. Es ist die Begegnung mit der witzigen, lebendigen Intelligenz dieses Autors, was die Eco-Lektüre zu einem Genuß macht.

Info autore

Umberto Eco, geboren 1932 in Alessandria, lebte zuletzt in Mailand. Er studierte Pädagogik und Philosophie und promovierte 1954 an der Universität Turin. Anschließend arbeitete er beim Italienischen Fernsehen und war als freier Dozent für Ästhetik und visuelle Kommunikation in Turin, Mailand und Florenz tätig. Seit 1971 unterrichtet eer Semiotik in Bologna. Eco erhielt neben zahlreichen Auszeichnungen den "Premio Strega" (1981) und wurde u. a.1988 zum Ehrendoktor der Pariser Sorbonne ernannt.§Er verfasste zahlreiche Schriften zur Theorie und Praxis der Zeichen, der Literatur, der Kunst und nicht zuletzt der Ästhetik des Mittelalters. Seine Romane "Der Name der Rose" und "Das Foucaultsche Pendel" sind Welterfolge geworden.§2011 wurde Umberto Eco mit dem "Premio Pavese" ausgezeichnet und 2014 erhielt er den "Gutenberg-Preis" der Landeshauptstadt Mainz und der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft. Er verstarb 2016.

Riassunto

»Begonnen habe ich im März 1978, getrieben von einer vagen Idee: Ich hatte den Drang, einen Mönch zu vergiften. Ich glaube, Romane entstehen aus solchen Ideenkeimen, der Rest ist Fruchtfleisch, das man nach und nach ansetzt.«

»Ich habe einen Roman geschrieben, weil ich Lust dazu hatte«, behauptet Umberto Eco, Professor für Semiotik an der Universität zu Bologna. Aber als Kenner des Mittelalters wie der modernen Erzähltheorie, der Massenmedien wic der Eliten wollte Eco nicht bloß »einen« Roman, sondern »den idealen postmodernen Roman« schlechthin schreiben, der nicht nur bei den Kritikerkollegen, sondern auch beim Publikum »ankam«. Der Erfolg, aber nicht nur der, gab ihm recht. Seine Nachschrift zum »Namen der Rose« beweist darüber hinaus, daß die Entstehungsgeschichte und die Prämissen eines großen Romans mindestens genauso amüsant sein können wie das Werk selbst. Es ist die Begegnung mit der witzigen, lebendigen Intelligenz dieses Autors, was die Eco-Lektüre zu einem Genuß macht.

Dettagli sul prodotto

Autori Umberto Eco
Con la collaborazione di Burkhart Kroeber (Traduzione)
Editore DTV
 
Lingue Tedesco
Formato Tascabile
Pubblicazione 01.01.2003
 
EAN 9783423105521
ISBN 978-3-423-10552-1
Pagine 96
Dimensioni 119 mm x 191 mm x 8 mm
Peso 129 g
Illustrazioni m. 11 zeitgenöss. Abb.
Serie dtv Literatur
dtv Belletristik
dtv Taschenbücher
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dtv Literatur
Categorie Narrativa > Romanzi > Saggi, articoli culturali, critica letteraria, interviste

Erinnerungen (div.) s.a. Einzelperson, Sprache, Eco, Umberto, Italien, Literaturwissenschaft: 1900 bis 2000

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