Fr. 29.10

Projekt Körper - Wie der Kult um die Schönheit unser Leben prägt

Tedesco · Tascabile

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Descrizione

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Der moderne Mensch gestaltet nicht nur sein Leben, er gestaltet auch seinen Körper. Noch nie hatte die Perfektion des äußeren Erscheinungsbildes einen derartigen Stellenwert wie in der Gegenwart. Der Körper ist zu einem Projekt geworden und zu einer Baustelle der Selbstoptimierung. In diesem Wunsch nach Optimierung spielt die Suche nach Individualität und Freiheit eine große Rolle. Es geht um die Abgrenzung von anderen, gleichzeitig aber auch darum, nicht zu sehr aus dem Rahmen zu fallen.
Für die Arbeit am eigenen Körper stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung. Der moderne Mensch kann seinen Körper selbst gestalten. Das heißt aber auch: Er ist selbst dafür verantwortlich und wird dafür verantwortlich gemacht, wie er aussieht. So steht der Einzelne unter dem Druck zur Schönheit, dem er sich nur scheinbar freiwillig unterwirft.
Schönheit fungiert als Mittel zum Zweck, um sich sozial zu positionieren und die eigene Identität zu sichern und zu schaffen. Der Kult um die Schönheit ist in Wirklichkeit ein Ringen um die persönliche und soziale Positionierung in einer unsicher erscheinenden Welt. Es geht um Selbstverwirklichung zwischen Anpassung und Eigenständigkeit, zwischen Normalisierung und Extravaganz, zwischen Konsum und Authentizität.

Sommario

Inhalt

Vorwort

Einleitung

Soziologie der Schönheit

Hochkonjunktur Schönheit

Schönheit als widersprüchliches Alltagsphänomen

Mode

Schönheit als Mittel zum Zweck
Verschönerungen als Identitätsstiftung und -stabilisierung
Verschönerungen als soziale Positionierung

Projekt Körper
Individualisierung: Die Einzigartigkeit der Masse
Freiheit: Neue Spielräume und alte Zwänge

Die schöne Elite
Körperklassen
Schönheit in der Politik

Das Ideal

Kriterien von Schönheit
Schlankheit
Schlankheit zwischen Ideal und Realität
Gewicht und Gesundheit
Schlankheit und Rauchen
Schlankheit im Überfluss
Politische Kampagnen zu Gewicht

Jugendlichkeit
Jugendlichkeit in einer alternden Gesellschaft
Körperbehaarung

Fitness

Authentizität

Baustelle Körper
Das kommunizierte Unbehagen am Körper
Körperbefindlichkeiten

Schönheit und Geschlecht
Frauen
Männer

Warum uns das Schönheitsideal nicht egal ist

Das Korsett im Kopf

Dimensionen der Relevanz
Sichtbarkeit
Sichtbarkeit schafft Normalität
Technologien der Sichtbarkeit
Beschränktheit
Machbarkeit
Versprechen von Nutzen

Zwischen Für und Wider

Dank

Anmerkungen

Literatur

Info autore

Waltraud Posch studierte Soziologie, Pädagogik und Medienkunde. Sie arbeitet als Soziologin in der Suchtprävention sowie als universitäre Lehrbeauftragte in Graz. Ihr Buch » Körper machen Leute. Der Kult um die Schönheit« wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mit dem Preis der Dr. Maria Schaumayer-Stiftung ausgezeichnet

Riassunto

Der moderne Mensch gestaltet nicht nur sein Leben, er gestaltet auch seinen Körper. Noch nie hatte die Perfektion des äußeren Erscheinungsbildes einen derartigen Stellenwert wie in der Gegenwart. Der Körper ist zu einem Projekt geworden und zu einer Baustelle der Selbstoptimierung. In diesem Wunsch nach Optimierung spielt die Suche nach Individualität und Freiheit eine große Rolle. Es geht um die Abgrenzung von anderen, gleichzeitig aber auch darum, nicht zu sehr aus dem Rahmen zu fallen.
Für die Arbeit am eigenen Körper stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung. Der moderne Mensch kann seinen Körper selbst gestalten. Das heißt aber auch: Er ist selbst dafür verantwortlich und wird dafür verantwortlich gemacht, wie er aussieht. So steht der Einzelne unter dem Druck zur Schönheit, dem er sich nur scheinbar freiwillig unterwirft.
Schönheit fungiert als Mittel zum Zweck, um sich sozial zu positionieren und die eigene Identität zu sichern und zu schaffen. Der Kult um die Schönheit ist in Wirklichkeit ein Ringen um die persönliche und soziale Positionierung in einer unsicher erscheinenden Welt. Es geht um Selbstverwirklichung zwischen Anpassung und Eigenständigkeit, zwischen Normalisierung und Extravaganz, zwischen Konsum und Authentizität.

Prefazione

Der Zwang zur Schönheit

Relazione

Die Glücksbilanz ist nie von Dauer
"Waltraud Posch entzaubert mit einnehmender Sachlichkeit das Gerede vom Schönheitswahn." (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.06.2009)

Die große Kunst, sich selbst zu entwerfen
"Die Autorin zieht einen aufschlussreichen Bogen durch die Soziologie des Körpers."
(Die Furche, 03.09.2009)

"Waltraud Posch ist es in ihrem Buch gelungen auf den ambivalenten Zusammenhang von Schönheit, Individualisierung, Demokratiesierung, Privatisierung, Emotionalisierung, Freiheit und Selbstverantwortung, aufmerksam zu machen. Ich kann dieses Buch aufgrund seines kritischen Ansatzes nur empfehlen. " (socialnet, 02.10.2009)

Die schöne Elite
"Das Buch trägt in wohltuend sachlicher Weise dazu bei, äußerlich auferlegte Zwänge zu erkennen und sich der kritiklosen Erfüllung so mancher Schönheitsnorm zu verweigern." (Bild der Wissenschaft, 01.01.2010)

Projekt Körper
"Ein Buch, das verständlich geschrieben ist und ohne große wissenschaftliche Pirouetten auskommt. Es ist geschrieben für den interessierten Laien und eignet sich auch als erster Kontakt mit dem Thema. Trotzdem ist es voller Material, beispielsweise zum sogenannten Schlankheitswahn, und arbeitet Phänomene wie Schönheitsoperationen detailliert aus." (Spreeblick, 16.02.2010)

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