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Der Einfluss des Kisha-Club-Systems auf die Informationsfreiheit - Arbeitsbedingungen von Auslandskorrespondenten in Japan und Deutschland im Vergleich

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Das Recht auf Pressefreiheit zählt zu den Menschenrechten. Allerdings bestehen bei der Umsetzung weltweit erhebliche Unterschiede. Internationalen Menschenrechtsorganisationen zufolge gehört Japan unter den führenden Industrienationen zu den Ländern mit den deutlichsten Defiziten. Ein möglicher Grund ist das Kisha-Club-System (Reporter-Club-System). Es regelt die Informationsgewinnung der Journalisten und gilt als Hindernis für die Pressefreiheit.

Lässt sich der vermutete negative Einfluss des Systems auf die Pressefreiheit empirisch nachweisen? In einer streng vergleichenden Untersuchung stellt Sven Engesser die Arbeitsbedingungen von Auslandskorrespondenten in Japan und Deutschland einander gegenüber, um den "Kisha-Club-Faktor" zu bestimmen. Es zeigt sich, dass auch Journalisten in Deutschland bei der Recherche mit Problemen konfrontiert werden. Das Kernstück der Studie bilden 34 Interviews mit Vertretern internationaler Medienorganisationen in Tokio und Berlin.

Die dem Buch zugrunde liegende Magisterarbeit von Sven Engesser hat den Medienpreis 2006 der Hamburg Media School (HMS) gewonnen.

Sommario

Einleitung: Informationsfreiheit in den führenden Industriestaaten.- Einleitung: Informationsfreiheit in den führenden Industriestaaten.- Theoretische Grundlagen.- International vergleichende Kommunikationsforschung.- Korrespondentenforschung.- Sozialwissenschaftliche Japanforschung.- Strukturvergleich Japan-Deutschland.- Institutionelle Rahmenbedingungen für Auslandskorrespondenten in Tokio und Berlin.- Journalistenbefragung.- Methodik der Journalistenbefragung.- Bericht der Ergebnisse.- Diskussion der Ergebnisse.- Der Einfluss des Kisha-Club-Systems auf die Informationsfreiheit.- Die Rolle organisatorischer und individueller Faktoren.- Die zeitliche Entwicklung der journalistischen Institutionen.- Distanz oder Zugang - Dilemma der Auslandskorrespondenten.

Info autore

Sven Engesser ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung und Lehrbeauftragter am Japan-Zentrum der Universität München. Seine Schwerpunkte sind international vergleichende Kommunikationsforschung, das japanische Mediensystem und partizipativer Journalismus.

Riassunto

Das Recht auf Pressefreiheit zählt zu den Menschenrechten. Allerdings bestehen bei der Umsetzung weltweit erhebliche Unterschiede. Internationalen Menschenrechtsorganisationen zufolge gehört Japan unter den führenden Industrienationen zu den Ländern mit den deutlichsten Defiziten. Ein möglicher Grund ist das Kisha-Club-System (Reporter-Club-System). Es regelt die Informationsgewinnung der Journalisten und gilt als Hindernis für die Pressefreiheit.


Lässt sich der vermutete negative Einfluss des Systems auf die Pressefreiheit empirisch nachweisen? In einer streng vergleichenden Untersuchung stellt Sven Engesser die Arbeitsbedingungen von Auslandskorrespondenten in Japan und Deutschland einander gegenüber, um den „Kisha-Club-Faktor“ zu bestimmen. Es zeigt sich, dass auch Journalisten in Deutschland bei der Recherche mit Problemen konfrontiert werden. Das Kernstück der Studie bilden 34 Interviews mit Vertretern internationaler Medienorganisationen in Tokio und Berlin.


Die dem Buch zugrunde liegende Magisterarbeit von Sven Engesser hat den Medienpreis 2006 der Hamburg Media School (HMS) gewonnen.

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