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Derrida und danach? - Literaturtheoretische Diskurse der Gegenwart

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Nach dem Tod des französischen Philosophen Jacques Derrida betrachtete der amerikanische Literaturtheoretiker Stanley Fish die Religion als das neue "Zentrum der intellektuellen Energie" literaturtheoretischer Diskurse. Wird aber dieser "religious turn" bleibende Folgen haben oder handelt es sich dabei - wenn überhaupt - um einen möglicherweise bedeutungslosen Trend, der wiederum bald von einem anderen abgelöst wird? Lassen sich literaturtheoretische Entwicklungen in Europa und Nordamerika ausmachen, die Bestand und somit weitreichende Auswirkungen haben könnten? Der vorliegende Band versucht eine kritische Bestandsaufnahme und macht darüber hinaus auch auf produktive literaturtheoretische Ansätze der Gegenwart aufmerksam. Gleichzeitig geht diese Aufsatzsammlung der Frage nach, warum die Rezeption von Derridas Werk im deutschsprachigen Universitätsbetrieb - im Gegensatz zu Frankreich und dem angloamerikanischen Bereich - bisher eher verhalten ausgefallen ist.

Sommario

Derrida im deutschsprachigen Kontext.- Der "ununterbrochene Dialog" - seine Teilnehmer, Vermittler und Zensoren.- Intervention - Interpretation Zu Jacques Derridas Dekonstruktion.- Das Gesetz der Gesetzlosigkeit.- Produktive literaturtheoretische Ansätze der Gegenwart.- Konturen einer analytischen Literaturtheorie.- Linguistische Hermeneutik, Konstruktivismus und Dekonstruktivismus - Identität und Differenz.- Mythos und Methode. Notizen zur posthumanen Idylle.- Literarische Offenheit und ihre Grenzen - Semiotik, Rezeptionsästhetik und die Perspektiven eines literaturtheoretischen Konzepts.- Revolte und Reversion oder Die an/ausstehende Repolitisierung der Literaturwissenschaft.- Literaturtheorie in der Praxis: Trends und Entwicklungen der Gegenwart.- Der Text ist Literatur ist Kultur ist der Text. Literaturwissenschaft und/oder Kulturwissenschaften Eine Miszelle.- "Ich seh, ich seh, was du nicht siehst" Literaturkritik und Literaturtheorie.- Gender Studies in der Literaturwissenschaft - Literaturwissenschaft in den Gender Studies. Eine Wechselwirkung.- Gott in der Universität: Religion als neues Forschungsobjekt der Literaturtheorie?.- Betretenes Schweigen: Vom angeblichen Ende von "Literary Theory" in den USA.

Info autore

Dr. Gregor Thuswaldner ist Associate Professor of German und Chair des Department of Foreign Languages und Linguistics am Gordon College in Wenham, Massachusetts, USA.

Riassunto

Nach dem Tod des französischen Philosophen Jacques Derrida betrachtete der amerikanische Literaturtheoretiker Stanley Fish die Religion als das neue „Zentrum der intellektuellen Energie“ literaturtheoretischer Diskurse. Wird aber dieser „religious turn“ bleibende Folgen haben oder handelt es sich dabei – wenn überhaupt – um einen möglicherweise bedeutungslosen Trend, der wiederum bald von einem anderen abgelöst wird? Lassen sich literaturtheoretische Entwicklungen in Europa und Nordamerika ausmachen, die Bestand und somit weitreichende Auswirkungen haben könnten? Der vorliegende Band versucht eine kritische Bestandsaufnahme und macht darüber hinaus auch auf produktive literaturtheoretische Ansätze der Gegenwart aufmerksam. Gleichzeitig geht diese Aufsatzsammlung der Frage nach, warum die Rezeption von Derridas Werk im deutschsprachigen Universitätsbetrieb – im Gegensatz zu Frankreich und dem angloamerikanischen Bereich – bisher eher verhalten ausgefallen ist.

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