Ulteriori informazioni
Glück oder Trauer, Furcht oder Mitleid, Zorn oder Liebe: Die Kultur der Antike bietet zahlreiche Zeugnisse für die Macht der Emotionen. Sie liefert zugleich die Muster und Ausdrucksformen, die bis heute unsere Wahrnehmung und Deutung von Emotionen prägen. Die Spuren, die diese in der nachantiken Welt hinterlassen haben, sind Gegenstand dieses Buches. Es diskutiert den geschichtlichen Wandel von Begriffen und Auffassungen großer Gefühle im allgemeinen und anhand einzelner Emotionen sowie aus der Perspektive so unterschiedlicher Disziplinen wie Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte, Theologie, Musik-, Theater- und Kulturwissenschaft. Mit Beiträgen u. a. von Hartmut Böhme, Klaus Herding, David Konstan, Hilge Landweer, Ernst Osterkamp, Christoph Rapp und Christiane Voss.
Sommario
Antike Gefühle im Wandel. Eine Einleitung
Martin Harbsmeier und Sebastian Möckel
Haben Gefühle eine Geschichte?
David Konstan
Emotionen in der antiken Philosophie. Definitionen und Kataloge
Jakub Krajczynski und Christof Rapp
Seelenruhe oder Langeweile, Tiefe der Gefühle oder bedrohliche Exzesse? Zur Rhetorik von Emotionsdebatten
Hilge Landweer und Catherine Newmark
Die narrative Transformation aristotelischer und moderner Emotionstheorien
Christiane Voss
Über den Tod hinaus. Aspekte heidnischer und christlicher Hoffnung mit ihren Personifikationen in der römischen Antike
Katharina Greschat
Vom phobos zur Angst. Zur Transformations- und Kulturgeschichte der Angst
Hartmut Böhme
Glückseligkeit: »Enjoy the world!« Poetisch-platonische Lebenskunst im 17. Jahrhundert
Verena Olejniczak Lobsien
»Pallidus amaro aspectu«. Der Neid. Ein häßliches Gefühl?
Frank Wittchow
Eleos - misericordia - compassio. Transformationen des Mitleids in Text und Bild
Ursula Rombach und Peter Seiler
»Schadenfreude ist die schönste Freude«. Formen aggressiven Gelächters in der Literatur der Antike und des Mittelalters
Werner Röcke
»Mourn, All Ye Muses!«. Formeln der Trauer in der dramatischen Musik
Silke Leopold
To feel, or not to feel? Emotionalität im Theater
Jens Roselt
Begriff und Gestalt der Melancholie in der Kunst der Moderne
Klaus Herding
Seelenliebe und antiker Amor in der deutschen Liebeslyrik des 18. Jahrhunderts
Ernst Osterkamp
Riassunto
Glück oder Trauer, Furcht oder Mitleid, Zorn oder Liebe: Die Kultur der Antike bietet zahlreiche Zeugnisse für die Macht der Emotionen. Sie liefert zugleich die Muster und Ausdrucksformen, die bis heute unsere Wahrnehmung und Deutung von Emotionen prägen. Die Spuren, die diese in der nachantiken Welt hinterlassen haben, sind Gegenstand dieses Buches. Es diskutiert den geschichtlichen Wandel von Begriffen und Auffassungen großer Gefühle im allgemeinen und anhand einzelner Emotionen sowie aus der Perspektive so unterschiedlicher Disziplinen wie Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte, Theologie, Musik-, Theater- und Kulturwissenschaft. Mit Beiträgen u. a. von Hartmut Böhme, Klaus Herding, David Konstan, Hilge Landweer, Ernst Osterkamp, Christoph Rapp und Christiane Voss.