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Äsop war zahnlos, seine Rede kaum verstehbar. Er schielte. Sein Bauch quoll ihm über den Gürtel. Äsop war ein Sklave. Hans Joachim Schädlichs Nacherzählung des anonymen griechischen Äsop-Romans ist «ein wunderbares Buch» (Die Zeit) über das Leben und Sterben dieses schlagfertigen Moralisten und Fabeldichters. Der Autor Schädlich wurde vor allem durch seinen Prosaband «Versuchte Nähe» bekannt.
Info autore
Hans Joachim Schädlich, 1935 in Reichenbach im Vogtland geboren, arbeitete an der Akademie der Wissenschaften in Ost-Berlin, bevor er 1977 in die Bundesrepublik übersiedelte. Heute lebt er wieder in Berlin. Für sein Werk bekam er viele Auszeichnungen, u.a. den Heinrich-Böll-Preis, Hans-Sahl-Preis, Kleist-Preis, Schiller-Gedächtnispreis, Lessing-Preis, Bremer Literaturpreis und Joseph-Breitbach-Preis.
Riassunto
Gib ihm Sprache
: Die faszinierende Nacherzählung des Lebens von Äsop, dem bedeutendsten Fabeldichter des antiken Griechenlands.
Hans Joachim Schädlich, bekannt durch seinen Prosaband "Versuchte Nähe", präsentiert in diesem "wunderbaren Buch" (Die Zeit) eine eindringliche Nacherzählung des anonymen griechischen Äsop-Romans.
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erzählt vom Leben und Sterben des Äsop, eines schlagfertigen Moralisten und Fabeldichters, der trotz seines Sklavenstatus zu einem der einflussreichsten Denker der Antike wurde.
Obwohl von körperlichen Gebrechen gezeichnet - zahnlos, schielend und mit einem Bauch, der ihm über den Gürtel quoll - beeindruckte Äsop durch seinen Scharfsinn und seine Weisheit. Schädlichs einfühlsame Erzählung beleuchtet den Lebensweg dieses außergewöhnlichen Mannes und lässt die Welt des antiken Griechenlands lebendig werden.
Ein Buch, das durch seine zeitlose Botschaft und die Kraft der äsopischen Fabeln besticht.
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ist ein Muss für Liebhaber der Literatur und des Altertums.