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"Wo immer man diese Ausgabe aufschlägt, wird man weg getragen vom lautlosen, mäandrischen Sprachfluss dieses grossen Poeten, weg ins Reich des 'Spirituellen', weg ins Zentrum der Schöpfung. Seinem Dorf am Jurasüdfuss ist Meier zeitlebens treu geblieben. Die Freiheit, es Amrain zu nennen und in einen poetischen Ort zu verwandeln, hat er sich nicht nehmenlassen. Es bedeutet ihm nicht die Welt. Nur ein Fenster zu allen Orten dieser Welt." Süddeutsche Zeitung
Info autore
Gerhard Meier, geboren 1957, übersetzt aus dem Türkischen und Französischen und lebt seit 1986 bei Lyon. Er wurde 2014 mit dem "Paul-Celan-Preis" für "herausragende Übersetzungen ins Deutsche" geehrt.
Riassunto
[[http://www.zytglogge.ch/ebooksapps/belletristik-ebooks/][eBookDie Werkausgabe in vier Bänden (2008) versammelt das gesamte publizistische Schaffen Gerhard Meiers sowie in Band 4 Materialien zum Amrainer Autor.Im Band 2 sind enthalten: «Der Besuch» (1976)Psychiatrische Klinik St. Urban. Der Mann auf Zimmer 212 erwartet Besuch. Es ist Sonntag. Zu Füssen der kaisergelben Fassade blühen die Winterlinge. Erste Bienen stellen sich ein. Der Mann auf Zimmer 212 probt ein Gerede, das er anbringen könnte, wenn der Besuch eintreffen würde. Dieses Gerede dreht sich zu einem guten Teil um Besuche, welche dem Mann auf Zimmer 212, im Warten auf den Besuch, gegenwärtig werden.«Der schnurgerade Kanal» (1977)Berlingen, 3. August 1976. Dr. Helene W. liegt im Schatten des Birnbaums, hart an der Quaimauer. Sie schaut durch den Rosenbogen nach Gaienhofen hinüber. Aus ein paar Storm-Sätzen geht gewissermassen ein San Michele hervor, welches sich dann aber als das gewöhnliche Burgdorf entpuppt, wo sie, eben Helene W., K. (Schriftsteller K.) und Isidor A., gemeinsam das Studium des Hochbaus betreiben.