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Wenn Deutsche und Europäer für die übrige Welt einen Rat hätten, besonders für die heiß voneinander faszinierten Duellanten auf den aktuellen Konfliktbühnen: Indien und Pakistan, Israel und seine Nachbarn, die Islamisten und die Okzidentalisten und virtuell auch schon die USA und China - er könnte nur lauten: Macht es wie wir, interessiert euch nicht zu sehr füreinander!
Sommario
Europa, posthistorisch
Heiner Mühlmanns Maximal-Stress-Cooperation-Theorem
Europa nach Napoleon
Italien 1918: Kriegsergebnisfälschung als große Politik
Frankreich 1945: Die doppelte Fälschung
Deutschland 1945: Metanoia
Frankreich 2007: Die imperiale Versuchung und die Implosion der Linken
Deutschland 2007: Der Idiot der europäischen Familie in der Normalisierungsphase - die Affaire Walser
Glückliche Entfremdung: Polemologischer Ausblick mit René Girard
Info autore
Peter Sloterdijk, 1947 in Karlsruhe geboren, ist dort seit 1992 Professor für Philosophie und Medientheorie an der Hochschule für Gestaltung und seit 2001 deren Direktor. Seit 2002 leitet er zusammen mit Rüdiger Safranski die ZDF-Sendung "Im Glashaus - Das Philosophische Quartett". 2005 erhielt er den Sigmund-Freud-Preis, 2001 den Christian-Kellerer-Preis für die Zukunft philosophischer Gedanken und 1993 den Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik. 2008 wurde Peter Sloterdijk mit dem Cicero Rednerpreis und dem Lessing-Preis für Kritik ausgezeichnet. 2013 erhielt er den Ludwig-Börne-Preis.
Riassunto
Wenn Deutsche und Europäer für die übrige Welt einen Rat hätten, besonders für die heiß voneinander faszinierten Duellanten auf den aktuellen Konfliktbühnen: Indien und Pakistan, Israel und seine Nachbarn, die Islamisten und die Okzidentalisten und virtuell auch schon die USA und China – er könnte nur lauten: Macht es wie wir, interessiert euch nicht zu sehr füreinander!
Relazione
"Wie entscheidend die unmittelbare Nachkriegszeit für die Selbstdefinition einer Nation ist, hat Peter Sloterdijk in seiner "Theorie der Nachkriegszeiten" analysiert. Auf faszinierende Art und Weise hat er dargelegt, "in welchem Maße die Interpretation der Kriegsresultate durch die kriegsführenden Einheiten für deren Selbstkonzepte ausschlaggebend sind"."
Luciano Ferrari Tages-Anzeiger