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Geleitwort Für den Konsum ist Luxus immer ein spannendes Segment, weil er für andere Bereiche stets eine Vorbildfunktion hat. Luxus treibt die Produktinnovation, gerade der Luxuskonsum ist vom Lebensstil der Konsumenten nicht zu trennen, er ist sein sichtbarstes Zeichen. Luxusgüter sind keine "Nachfrageprodukte", die ein rationales Problem lösen. Sie sind vielmehr "Angebotsprodukte", die eine sinnliche Erlebniswelt schaffen, emotionale Lösungen bieten und einen Traum konkretisieren. Nicht selten steht der Preis in keinem nachvollziehbaren Verhältnis zu den Produktionskosten. Wie hoch ist der "angemessene" Preis für einen Traum? Die Wertreferenz ist nur das Luxusprodukt selbst. Der Angebotsort braucht Stil und Niveau, die Menschen, die es verkaufen, müssen den besonderen Wert darstellen und erklären können. Vielleicht sind deswegen im Luxusmarkt in aller Regel eine langjährige Erfahrung und Glaubwürdigkeit Voraussetzungen für Erfolg. Authentische Geschichten können gerade Unternehmen erzählen, die sich lange in diesem Bereich bewegen. So wurden Hermès und Tiffany & Co. im Jahre 1837 gegründet, Cartier 1847, Louis Vuitton 1854, Cerruti 1881, Gucci 1823, HUGO BOSS 1923 und Chanel 1925. Entscheidend für den Markterfolg im Luxus ist die auf Gefühlen basierende Kommunikation, da sich die Kaufmotive der Konsumenten mehr und mehr nach den Bedürfnissen (needs) und Wünschen (wants) polarisieren. Luxus-Produkte leben in der Welt der Wünsche und diese werden in der Welt der Gefühle erfüllt. Der Konsument sucht ein Lebensgefühl, mit dem er sich identifiziert.
Sommario
Zur Relevanz des Phänomens Luxusmarke.- Semantische und konzeptionelle Grundlagen der Luxusmarke.- Theoriegeleitete Konzeptualisierung eines Modells zur Erfassung des Einflusses der Personalen und Sozialen Identifikation auf die Luxusmarkenloyalität.- Der Einfluss von Personaler und Sozialer Identifikation auf die Markenloyalität - Eine empirische Studie in der Luxusgüterbranche.- Schlussbetrachtung.
Info autore
Prof. Dr. Frank Huber ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing der Universität Mainz.
Riassunto
Luxusgüter sind keine „Nachfrageprodukte“, die ein rationales Problem lösen, sondern vielmehr „Angebotsprodukte“, die eine sinnliche Erlebniswelt schaffen, Emotionen ansprechen und Träume konkretisieren. Häufig steht der Verkaufspreis in keinem nachvollziehbaren Verhältnis zu den Produktionskosten.
Miriam Büttner, Frank Huber, Stefanie Regier und Kai Vollhardt analysieren und bewerten die Determinanten der Markenloyalität bei Luxusmarken. Der Schwerpunkt liegt auf soziologischen Aspekten, z.B. der Luxusmarke als Ausdruck persönlicher Entfaltung oder als Instrument zur Steigerung von Prestige und sozialem Ansehen.
Für die zweite Auflage wurde der Text aktualisiert und überarbeitet.
„Die Autoren leisten einen wertvollen praxisorientierten Beitrag zur Erklärung des Phänomens Luxusmarke. Ein Phänomen, das heute und in der Zukunft eines der erfolgszentralen Differenzierungsfaktoren darstellen wird.“
Leif Steinbrinker
Partner der 2hm & Associates GmbH und
Vizepräsident des Marketing-Clubs Mainz-Wiesbaden
„Phänomen Luxusmarke gibt einen detaillierten Einblick in die Welt der Luxusmarken, erklärt die Faszinationskraft von Luxusmarken und leistet praxisrelevante Ansätze zum Luxusmarkenmanagement.“
Patrick Gevelmann
Brand Manager bei der Porsche Design Group