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Bibeldramen – Gesprächsbüchlein

Tedesco · Copertina rigida

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Valentin Boltz war seit 1546 Spitalpfarrer in Basel. Als mitreissender Prediger sucht er seinen theologischen und seelsorgerlichen Anliegen auch im geschriebenen Dialog und auf der Theaterbühne Nachdruck zu verschaffen. Zwei Bibeldramen und das Trostbüchlein sind bisher nur in den Erstdrucken des 16. Jahrhunderts zugänglich. Die Neuedition sucht diese Lücke zu schliessen und die Texte mit Kommentaren ergänzend zu erklären.

Info autore

Friederike Christ-Kutter
Promovierte über das Zürcher Neujahrsspiel von 1513/14. Mittelalterlichen und vor allem frühneuhochdeutschen Texten galt ihr Interesse während der ganzen Zeit ihres Berufslebens. Seit 1992 beschäftigt sie sich vermehrt mit Neueditionen von Schauspielen aus der Reformationszeit (zusammen mit Klaus Jaeger, Berlin, und Hellmut Thomke, Bern, Edition des Berner Dichters Hans von Rüte, Schweizer Texte, Neue Folge, Band 14), seit dem Jahre 2000 vor allem mit dem Dichter Valentin Boltz.

Riassunto

Valentin Boltz war seit 1546 Spitalpfarrer in Basel. Als mitreissender Prediger sucht er seinen theologischen und seelsorgerlichen Anliegen auch im geschriebenen Dialog und auf der Theaterbühne Nachdruck zu verschaffen. Zwei Bibeldramen und das Trostbüchlein sind bisher nur in den Erstdrucken des 16. Jahrhunderts zugänglich. Die Neuedition sucht diese Lücke zu schliessen und die Texte mit Kommentaren ergänzend zu erklären.

Im Herbst des Jahres 1534, als Herzog Ulrich von Württemberg wieder in seine Regierungsrechte eingesetzt und sein Land reformiert wurde, erscheint in württembergischen Quellen der Name Valentin Boltz zum ersten Mal. Boltz stammt aus dem elsässischen Städtchen Ruffach und soll als Prädikant in württembergischem Dienst das Kloster Alpirsbach und später die Gemeinde Schorndorf reformieren. Beide Male ohne Erfolg. 1539, als Diakon in Tübingen, übersetzt er für seine armen, im Latein nicht ganz sattelfesten Schüler alle sechs Komödien des Terenz in frühneuhochdeutsche Prosa.
Valentin Boltz wird Pfarrer im Glarnerland, später in Laufen bei Basel und schliesslich im Jahre 1546 Spitalpfarrer in Basel. Im Juni 1546 führen Basler Bürger unter seiner Regie mit grossem Erfolg sein erstes Bibeldrama Sant Pauls bekerung auf dem Basler Marktplatz auf. 1551 spielen dieselben Bürger seinen Der welt spiegel.
1551 übersetzt Boltz einen lateinischen Pseudo-Seneca-Text, als Gesprächsbüchlein (Trostbüchlein) in frühneuhochdeutsche Knittelverse. Das ist ein Dialog zwischen dem über das Ungemach der Welt Klagenden und der Vernunft, die ihn mit ihren Argumenten zu trösten sucht. Sein zweites Bibeldrama, Oelung Dauidis des Jünglings vnnd sein streit wider den Risen Goliath, erscheint 1554 ebenfalls in Basel.
Diese beiden Bibeldramen und das Trostbüchlein sind bisher nur in den Erstdrucken des 16. Jahrhunderts zugänglich. Die Neuedition sucht diese Lücke zu schliessen und mit möglichst umfassenden Kommentaren die Texte ergänzend zu erklären.

Dettagli sul prodotto

Autori Valentin Boltz, Valentina Boltz
Con la collaborazione di Frederike Christ-Kutter (Editore), Friederike Christ-Kutter (Editore)
Editore Chronos
 
Lingue Tedesco
Formato Copertina rigida
Pubblicazione 20.04.2009
 
EAN 9783034009010
ISBN 978-3-0340-0901-0
Pagine 380
Serie Schweizer Texte, Neue Folge
Schweizer Texte, Neue Folge
Schweizer Texte / Neue Folge
Categorie Scienze umane, arte, musica > Scienze linguistiche e letterarie

Schauspiel, Swissness, Volkstheater

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