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Die Kunst des Überlebens - Nachdenken über Hans Blumenberg

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Descrizione

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Am 28. März 1996 verstarb einer der herausragenden Denker der Nachkriegszeit: Hans Blumenberg, dessen Lebenswerk in diesem Band gewürdigt und kommentiert wird.
Vorrangig befaßt sich Blumenberg mit der Frage, wie sich der verhältnismäßig schwache Mensch gegen die Übermacht der bedrohlichen Wirklichkeit behaupten kann. Es gelingt ihm nur mit Hilfe einer Kultur, die sich nicht unmittelbar auf die Welt einläßt, sondern Abstand zu ihr hält. Die Kunst des Überlebens ist eine Leistung der Distanz, welche durch mythische Erzählungen, religiöse Lehren, metaphysische Systeme - durch umfassende Daseins- und Weltmetaphern ebenso wie durch wissenschaftliche Rationalität und Technik - hergestellt wird. Allerdings tragen gerade die modernen Wissenschaften auch zur Entzauberung der Welt bei. Die Beiträge beschäftigen sich sowohl mit Blumenbergs Grundgedanken als auch mit seiner Metaphorologie und deren Bedeutung für die Ästhetik, mit seinem Verhältnis zu kulturgeschichtlichen Interpretationen, seiner Auseinandersetzung mit der Neuzeit und Moderne sowie mit der bisherigen Rezeption seiner Schriften im In- und Ausland.

Sommario

Mit Beiträgen von Odo Marquard, Franz Josef Wetz, Hermann Timm, Barbara Merker, Robert B. Pippin, Ralf Konersmann, Birgit Recki, Rüdiger Zill, Michael Moxter, Jürgen Goldstein, Josef Früchtl, Peter Schulz, Dieter Thomä, Enno Rudolph, Joachim Renn, Gianni Carchia, Heinrich Niehus-Pröbsting, David Adams, Hermann Braun, Werner Köhne und Peter Behrenberg / David AdamsMarquard, Odo: Entlastung vom Absoluten. Wetz, Franz Josef: Abschied ohne Wiedersehen. Timm, Hermann: Nach Ithaka heimzukehren verlohnt den weitesten Umweg. Merker, Barbara: Bedürfnis nach Bedeutsamkeit. Pippin, Robert B.: Eine Moderne ohne radikale Entzauberung. Konersmann, Ralf: Vernunftarbeit. Recki, Birgit: Der praktische Sinn der Metapher. Zill, Rüdiger: Wie die vernunft es macht. Moxter, Michael: Ungenauigkeit und Variation. Goldstein, Jürgen: Deutung und Entwurf. Früchtl, Josef: Die Idee des schöpferischen Menschen. Schulz, Peter: Selbsterhaltung als Paradigma der modernen Rationalität. Thomä, Dieter: Zeit und Neuzeit. Rudolph, Enno: Geschichte statt Wahrheit. Renn, Joachim: Verbindlichkleit der Geschichten. Carchia, Gianni: Platonismus der Immanenz. Niehues-Pröbsting, Heinrich: Platonverlesungen. Adams, David: Ökonomie der rezeption. Braun, Hermann: Die Welt der Natur und die Weiheit der Welt. Köhne, Werner: Zeitzeugenschaft im Verborgenen. Behrenberg, Peter: _. Adams, David: Bibliographie Hans Blumenberg.

Info autore

Franz Josef Wetz, geboren 1958, studierte Philosophie, Germanistik und Theologie; 1989 Promotion und 1992 Habilitation an der Universität Gießen. Seit 1992 verschiedene Lehrstuhlvertretungen; Gastprofessur in Warschau und ab 1994 Professor für Philosophie an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Zahlreiche Publikationen.

Riassunto

Am 28. März 1996 verstarb einer der herausragenden Denker der Nachkriegszeit: Hans Blumenberg, dessen Lebenswerk in diesem Band gewürdigt und kommentiert wird.
Vorrangig befaßt sich Blumenberg mit der Frage, wie sich der verhältnismäßig schwache Mensch gegen die Übermacht der bedrohlichen Wirklichkeit behaupten kann. Es gelingt ihm nur mit Hilfe einer Kultur, die sich nicht unmittelbar auf die Welt einläßt, sondern Abstand zu ihr hält. Die Kunst des Überlebens ist eine Leistung der Distanz, welche durch mythische Erzählungen, religiöse Lehren, metaphysische Systeme – durch umfassende Daseins- und Weltmetaphern ebenso wie durch wissenschaftliche Rationalität und Technik – hergestellt wird. Allerdings tragen gerade die modernen Wissenschaften auch zur Entzauberung der Welt bei. Die Beiträge beschäftigen sich sowohl mit Blumenbergs Grundgedanken als auch mit seiner Metaphorologie und deren Bedeutung für die Ästhetik, mit seinem Verhältnis zu kulturgeschichtlichen Interpretationen, seiner Auseinandersetzung mit der Neuzeit und Moderne sowie mit der bisherigen Rezeption seiner Schriften im In- und Ausland.

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