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Ach Europa - Kleine politische Schriften XI

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Descrizione

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Jürgen Habermas plädiert für eine Politik der abgestuften Integration und für eine »bipolare Gemeinsamkeit« des »alten Europa« mit den USA. Neben Habermas' jüngsten europapolitischen Interventionen versammelt dieser Band der Kleinen Politischen Schriften philosophische Portraits langjähriger Weggefährten wie Jacques Derrida und Richard Rorty sowie zwei Texte zum Fortschreiten des Strukturwandels der Öffentlichkeit: Das in der Süddeutschen Zeitung erschienene Plädoyer für die öffentliche Unterstützung der Qualitätspresse sowie die vielbeachtete Rede über die »epistemische Dimension der modernen Demokratie« und das Internet.

Sommario

I. Portraits
Der Hermann Heller der frühen Bundesrepublik
Wolfgang Abendroth zum 100. Geburtstag
Richard Rorty und das Entzücken am Schock der Deflationierung
...and to define America, her athletic democracy
Im Andenken an Richard Rorty
Wie die ethische Frage zu beantworten ist: Derrida und die Religion
Derridas klärende Wirkung. Ein letzter Gruß
Ronald Dworkin - Ein Solitär im Kreise der Rechtsgelehrten
II. Ach, Europa
Ein avantgardistischer Spürsinn für Relevanzen
Die Rolle des Intellektuellen und die Sache Europas
Europa und seine Immigranten
Europapolitik in der Sackgasse. Plädoyer für eine Politik der abgestuften Integration
III. Zur Vernunft der Öffentlichkeit
Medien, Märkte und Konsumenten - Die seriöse Presse als Rückgrat der politischen Öffentlichkeit
Hat die Demokratie noch eine epistemische Dimension? Empirische Forschung und normative Theorie

Info autore

Jürgen Habermas, 1929 in Düsseldorf geboren, Philosoph und Soziologe, studierte Philosophie, Geschichte und Psychologie in Göttingen, Zürich und Bonn, wo er 1954 promovierte. Von 1956 bis 1959 war er Assistent am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main und nahm dort wesentliche Impulse der Frankfurter Schule auf. Aus ihrer Tradition hat er die seine weiteren Arbeiten strukturierende Fragestellung entwickelt, wie eine kritische Theorie der Gesellschaft beschaffen zu sein habe, die eine dem erreichten Stand sozialwissenschaftlicher Erkenntnis wie historischer Erfahrung angemessene Theorie der Demokratie darstelle. 1961 habilitierte er in Marburg und wurde auf ein Extraordinariat für Sozialphilosophie nach Heidelberg berufen. 1964 erhielt er eine Professur für Philosophie und Soziologie in Frankfurt am Main. 1971 wurde er, gemeinsam mit Carl-Friedrich von Weizsäcker, Direktor des "Max-Planck-Instituts zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt" in Starnberg. 1982 folgte Habermas dem Ruf nach Frankfurt am Main auf eine Professur für Soziologie und Philosophie. Jürgen Habermas erhielt zahlreiche Ehrendoktorwürden und Preise, darunter den "Friedenspreis des Deutschen Buchhandels" (2001), den "Kyoto-Preis" (2004) und den "Heine-Preis" (2012) "... für sein Lebenswerk, das durch freiheitliche Ideen der Aufklärung, seinen unermüdlichen Einsatz für ein demokratisch verfasstes Deutschland sowie seine streitbaren Beiträge zu den gesellschaftspolitischen Debatten Europas geprägt ist", so die Begründung der Jury. 2013 wurde Jürgen Habermas mit dem "Kulturellen Ehrenpreis" der Landeshauptstadt München ausgezeichnet. Außerdem wurde Jürgen Habermas mit dem Erasmus-Preis 2013 ausgezeichnet.

Riassunto


Jürgen Habermas plädiert für eine Politik der abgestuften Integration und für eine »bipolare Gemeinsamkeit« des »alten Europa« mit den USA. Neben Habermas' jüngsten europapolitischen Interventionen versammelt dieser Band der
Kleinen Politischen Schriften
philosophische Portraits langjähriger Weggefährten wie Jacques Derrida und Richard Rorty sowie zwei Texte zum Fortschreiten des Strukturwandels der Öffentlichkeit: Das in der
Süddeutschen Zeitung
erschienene Plädoyer für die öffentliche Unterstützung der Qualitätspresse sowie die vielbeachtete Rede über die »epistemische Dimension der modernen Demokratie« und das Internet.

Testo aggiuntivo

Relazione

"Wieso ist ein politisch stärker integriertes Europa für einen Philosophen ein so reizvolles Projekt? Zunächst: Auch ein Philosoph darf politische Interessen haben und sich über die eklatanten Demokratiedefizite der EU-Institutionen empören oder die Hoffnung hegen, dass ein geeintes Europa zu einem "global player" werde, der das Seine beispielsweise dazu beitragen könne, das Verhältnis von Politik und Markt wieder in eine vernünftige Balance zu bringen. ...Die Vereinigten Staaten bleiben in einem Szenario reformierter internationaler Politik nicht nur als faktische Supermacht unentbehrlich, sondern auch, weil sie für Habermas "eine aus historischer Sicht unwahrscheinliche Supermacht sind nämlich jene älteste Demokratie auf Erden, die von idealistischen Traditionen lebt und sich im Geist des 18. Jahrhunderts dem Universalismus mehr als irgendeine andere Nation geöffnet hat". Am Horizont dieses Universalismus zeichnet sich auch ab, was einen Philosophen als Philosophen an einem solchen Europa-Projekt wohl faszinieren mag. Es ist die sozusagen welthistorische Möglichkeit, der Vernunft Geltung zu verschaffen und Verständigungsverhältnisse zu befördern, in denen die Bürger als Diskursteilnehmer etwas zu sagen und zu gestalten haben." Uwe Justus Wenzel Neue Zürcher Zeitung

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