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Im Zwiegespräch mit der Natur
Die Gedichte von Eva Strittmatter, die Kurzgeschichten und Reflexionen von Erwin Strittmatter folgen dem Rhythmus der Jahreszeiten,den Verwandlungen der Natur: im Garten, im Wald, auf den Wiesenwegen, am See. Sie lenken den Blick auf das Kleine, Unscheinbare und assoziieren Fragen in ungewohnter Konsequenz: Wie machen die Blumen im Garten aus Sand Duft und Farbe? Wie fühlt sich das Blatt, wenn es vom Baum fällt? "Texte beider Strittmatters sind zum ersten Mal in einem Band vereint, mit Fotos von der herben Schönheit der Gegend um Schulzenhof, dem stillen Zentrum verdichteten Daseinsgefühls." Berliner Zeitung
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Eva Strittmatter wurde 1930 in Neuruppin geboren. Sie studierte 1947 bis 1951 Germanistik in Berlin. 1951 bis 1953 Mitarbeiterin beim Deutschen Schriftstellerverband, seit 1954 freie Schriftstellerin. Sie veröffentlichte Kritiken, Kinderbücher, Gedichte, Prosa. Heinrich-Heine-Preis 1975, Walter-Bauer-Preis 1998. Sie starb am 3. Januar 2011 in Berlin.
Erwin Strittmatter, geb. 1912 in Spremberg als Sohn eines Bäckers und Kleinbauern, verließ das Realgymnasium mit 17 Jahren, begann eine Bäckerlehre und arbeitete danach in verschiedenen Berufen. Von März 1941 bis Frühjahr 1945 gehörte er der Ordnungspolizei an, war im Polizeigebirgsjäger-Regiment 18 an Einsätzen in Slowenien, Finnland und Griechenland beteiligt, seit 1942 Bataillonsschreiber und seit 1944 Kriegsberichter. Nach dem Kriegsende arbeitete er als Bäcker, Volkskorrespondent und Amtsvorsteher, später als Zeitungsredakteur in Senftenberg. Seit 1951 lebte er als freier Autor zunächst in Spremberg, ab 1952 in Berlin. 1954 verlegte er seinen Hauptwohnsitz nach Schulzenhof bei Gransee. Dort starb er am 31. Januar 1994.