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Nach den großen Erzählungen

Tedesco · Tascabile

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Die obligaten Kapital-Kurse in Studentenkreisen um 1968 bilden den Anfang einer Entwicklung in den Geisteswissenschaften, die den positiven Wissenskanon der einzelnen Fächer dem Zerfall überläßt Ob Germanist, Philosoph oder Kunsthistoriker - Hauptsache, man hat seinen Marx, und später all die anderen gelesen.Der vorliegende Essay verfolgt die Leitwährungen der modisch variierenden Metadiskurse. Beginnend historisch mit der Frankfurter Schule, endend mit Derrida als Meisterdenker wird ihre Funktion beschrieben: Die postmoderne Monokultur erfüllt die politisch korrekte Aufgabe, aus den Geisteswissenschaften das genuine Wissen um je eigene Gegenstände und Methoden auszutreiben.

Sommario

I. Eine Revision der Postmoderne
- Macht ist Wissen
- Der Kapital-Kurs oder: Die Lesestunde
- Bezeichnen, Verbieten, Offenbaren. Die Schreibstunde
- Eine empirische Wende
II. Der letzte Modernismus
- Unkenntlichkeit. Feensprache
- Hermeneutik des Hermetischen
- Abstract Expressionism, dithyrambisch
- Zweifrontenkrieg gegen Kulturindustrie und Agitprop
- Gegen den linken Sansculottismus
- Die Zeitfalte. Studenten belehren Emigranten
III. Propheten, Priester, Zauberer
- Der Positivismusstreit
- Ikonologie als Habitologie
- »Demokratie ist lustig«
- Kleider machen Führer
- Autonomie: Denkfalle der Linken
- Der ewige Hitlerjunge
IV. Lehren im Deutschen Herbst
A. Die Herrschaft der Zeichen
- Eine nominalistische Semiotik
- Zeichentheorie - ins Bild gesetzt
- Bildsemiose und Pop-art
- Die Apokalypse als Farce
B. Das Kerkersystem
- Das Panoptikum von Stammheim
- Biopolitik und Zeitplanung
- Ästhetik totaler Paranoia
- Die notwendige Nachträglichkeit der Kunst
C. Der Schlaf der Geschichte
- Exorbitante Lektüre. Ein methodischer Zwischenruf
- Eine verfehlte Hausaufgabe
- Das Unbewußte, der Surrealismus, die Revolte
- Utopie des Aufwachens
V. Schluss: Gefährliche Supplemente
- Die zwei Leben
- Die Spur vor dem Seienden
- Sprachkolonialismus des Wissens

Info autore

Beat Wyss, geboren 1947 geboren in Basel. Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und deutscher Literatur in Zürich. Seit Oktober 2004 Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie and der HfG Karlsruhe. Zahlreiche Veröffentlichungen.

Riassunto

Die obligaten Kapital-Kurse in Studentenkreisen um 1968 bilden den Anfang einer Entwicklung in den Geisteswissenschaften, die den positiven Wissenskanon der einzelnen Fächer dem Zerfall überläßt Ob Germanist, Philosoph oder Kunsthistoriker – Hauptsache, man hat seinen Marx, und später all die anderen gelesen.

Der vorliegende Essay verfolgt die Leitwährungen der modisch variierenden Metadiskurse. Beginnend historisch mit der Frankfurter Schule, endend mit Derrida als Meisterdenker wird ihre Funktion beschrieben: Die postmoderne Monokultur erfüllt die politisch korrekte Aufgabe, aus den Geisteswissenschaften das genuine Wissen um je eigene Gegenstände und Methoden auszutreiben.

Dettagli sul prodotto

Autori Beat Wyss
Editore Suhrkamp
 
Lingue Tedesco
Formato Tascabile
Pubblicazione 02.12.2009
 
EAN 9783518125496
ISBN 978-3-518-12549-6
Pagine 218
Dimensioni 108 mm x 177 mm x 14 mm
Peso 138 g
Serie Edition Suhrkamp
edition suhrkamp
Categorie Scienze umane, arte, musica > Scienze umane, tematiche generali

Soziologie, Kunst, Diskurs, Kunstgeschichte, Ideologie, Interdisziplinäre Studien, Literaturwissenschaft, allgemein, Selbstverständnis, Geisteswissenschaften, auseinandersetzen, Geschichte 1968-2000

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