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Rein statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit, noch nie in Südtirol gewesen zu sein, relativ gering - jedenfalls bei Italienurlaubern.
Da die meisten davon aus dem deutschsprachigen Raum von Norden mit dem Auto kommen, benützen sie meist die Autobahn und bemerken Südtirol allenfalls an den zweisprachigen Hinweistafeln auf der Durchreise. Das war's dann auch schon. Durchgefahren, durchgerauscht - ja, aber...
Aber Südtirol wäre auch zu entdecken. Kämen Sie beispielsweise von Osten vom österreichischen Osttirol und würden bei Winnebach die Grenze passieren und Südtirol im äußersten Nordwesten über den Reschenpass in Richtung Österreich oder bei Taufers im Münstertal in Richtung Schweiz/Engadin wieder verlassen, wären Sie gut und gern vier bis fünf Stunden unterwegs. Dabei würden Sie immerhin die vier größten Städte Südtirols berühren - Bruneck, Brixen, die Landeshauptstadt Bozen und Meran - und die drei wichtigsten Haupttäler durchfahren: Pustertal, Eisacktal und Etschtal.
Info autore
Oswald Stimpfl, 1946 in Bozen geboren, kennt Südtirol wie seine Westentasche. Selbst Vater dreier Kinder weiß er, was dem Nachwuchs gefällt. Der begeisterte Wanderer verfasste zahlreiche Reiseführer.