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Gesammelte Werke in Einzelbänden: Ungeduld des Herzens - Roman

Tedesco · Tascabile

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Descrizione

Ulteriori informazioni

Der Biograph, der Erzähler, der Menschenschilderer Stefan Zweig hat nur einen einzigen Roman geschrieben. Er greift darin die Thematik des Mitleids auf, deren falsche Form den jungen Leutnant Anton Hofmiller in einen Konflikt bringt. Edith von Kekesfalva, ein siebzehnjähriges gelähmtes Mädchen verliebt sich in ihn, ohne daß er ihr Gefühl erwidern kann. Doch ihre Zuneigung schmeichelt ihm. Der Arzt des Mädchens, dem deutlich wird, daß nur »das schwachmütige und sentimentale Mitleid, das eigentlich nur Ungeduld des Herzens ist«, den Leutnant bewegt, fordert seinerseits nun von ihm das »andere, das einzig zählt - das schöpferische Mitleid, das weiß, was es will und entschlossen ist, alles durchzustehen bis zum Letzten«. Anton Hofmiller glaubt formal und äußerlich der Verlobung zu genügen, ist aber unfähig, Edith auch nur einen einzigen Schritt wirklich entgegenzugehen, ja er streitet seinen Kameraden gegenüber sogar diese Verbindung ab. Sein Schuldbewußtsein erwacht sofort, aber erst allmählich wird er bereit, Verantwortung zu tragen. Doch unglückliche Umstände lassen Edith erfahren, daß er sie verleugnet hat - da stürzt sie sich vom Turm. Anton Hofmiller lebt von nun an in dem Bewußtsein, daß »keine Schuld vergessen ist, solange noch das Gewissen um sie weiß«.

Info autore

Stefan Zweig (1881-1942) wuchs als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Wien auf. Er schrieb Gedichte, Novellen, Dramen und Essays, die 1933 der Bücherverbrennung der Nazis zum Opfer fielen. Er lebte von 1919 bis 1934 in Salzburg, emigrierte von dort nach England und 1941 nach Brasilien. Sein episches Werk machte ihn ebenso berühmt wie seine historischen Miniaturen und die biographischen Arbeiten. Am 23. Februar 1942 schied er in Petrópolis, Brasilien, freiwillig aus dem Leben.

Riassunto

Ungeduld des Herzens
- Stefan Zweigs einziger Roman über die Macht des Mitleids und die Folgen falscher Gefühle.


In diesem meisterhaften Werk greift der Biograph, Erzähler und Menschenschilderer Stefan Zweig die Thematik des Mitleids auf. Der junge Leutnant Anton Hofmiller gerät in einen Konflikt, als sich die siebzehnjährige gelähmte Edith von Kekesfalva in ihn verliebt, ohne dass er ihre Gefühle erwidern kann. Geschmeichelt von ihrer Zuneigung, empfindet er jedoch nur "schwachmütiges und sentimentales Mitleid, das eigentlich nur
Ungeduld des Herzens
ist".

Der Arzt des Mädchens fordert von Anton das "andere, das einzig zählt – das schöpferische Mitleid, das weiß, was es will und entschlossen ist, alles durchzustehen bis zum Letzten". Doch unfähig, Edith wirklich entgegenzukommen, verleugnet Anton sogar die Verbindung vor seinen Kameraden. Als Edith dies erfährt, nimmt die Tragödie ihren Lauf und Anton muss lernen, dass "keine Schuld vergessen ist, solange noch das Gewissen um sie weiß".
Ungeduld des Herzens
ist ein bewegendes Werk über Schuld, Verantwortung und die Kraft des Gewissens, das den Leser noch lange nach der letzten Seite beschäftigen wird.

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