Ulteriori informazioni
Freiwilliges Engagement von Bürgerinnen und Bürgern ist in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen von grosser Bedeutung.Trotzdem fehlend darüber weitgehend Informationen qualitative aber auch quantitative. Das Freiwilligen-Monitoring leistet einenBeitrag, diese Lücke zu schliessen. Basierend auf einer Befragung von 7410 Personen aus allen Kantonen der Schweiz im Jahre 2006 wird im Rahmen des ersten Schweizer Freiwilligen-Monitors eine Bestandesaufnahme des freiwilligen Engagements in der Schweiz präsentiert, die im Gegensatz zu früheren Studien neben dem Umfang und der Art auch die Motive, Erfahrungen und Mobilisierungspotentiale in Bezug auf ein freiwilliges Engagement aufzeigt. Konzeptionell werden drei Formen der Freiwilligkeit unterschieden. Es handelt sich dabei (1) um freiwillige Tätigkeiten, die innerhalb von Vereins- oder Organisationsstrukturen ausgeübt werden (formelle Freiwilligkeit), (2) um freiwillige Arbeiten wie Nachbarschaftshilfe oder das Hüten fremder Kinder, die ausserhalb solcher Organisationsstrukturen stattfinden (informelle Freiwilligkeit), sowie (3) um das Spenden von Geld oder Naturalien. Die Ergebnisse der Studie machen deutlich, dass sich diese Unterscheidung zwischen informeller und formeller Freiwilligenarbeit einerseits sowie der Spendentätigkeit andererseits als durchaus ertragreich erweist. Die gewählten Konzeptionen erlauben die Bildung verschiedener Typen von Freiwilligen, welche nicht zuletzt die vielfältigen Betätigungsfelder der freiwillig Engagierten in der Schweiz zu verdeutlichen vermögen.
Info autore
Isabelle Stadelmann-Steffen, Dr., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Konstanz. Markus Freitag, Prof. Dr., ist Politikwissenschaftler an der Universität Konstanz. Marc Bühlmann, Dr., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Zürich.
Riassunto
Basierend auf einer Befragung von 7'410 Personen aus allen Kantonen der Schweiz im Jahre 2006 wird eine Bestandesaufnahme des freiwilligen Engagements in der Schweiz präsentiert. Neben dem Umfang und der Art freiwilligen Engagements werden Motive und Mobilisierungspotentiale für ein solches Engagement sowie Erfahrungen damit aufgezeigt. Drei Formen der Freiwilligkeit werden unterschieden: freiwillige Tätigkeiten, die innerhalb von Vereins- oder Organisationsstrukturen ausgeübt werden (formelle Freiwilligkeit); freiwillige Arbeiten, die ausserhalb irgendwelcher Organisationsstrukturen stattfinden wie Nachbarschaftshilfe oder das Hüten fremder Kinder (informelle Freiwilligkeit) sowie das Spenden von Geld oder Naturalien. Diese Unterscheidungen zwischen informeller und formeller Freiwilligenarbeit einerseits sowie der Spendentätigkeit andererseits erweist sich als ertragreich. Die gewählten Konzeptionen erlauben die Bildung verschiedener Typen von Freiwilligen, welche nicht zuletzt die vielfältigen Betätigungsfelder der freiwillig Engagierten in der Schweiz zu verdeutlichen vermögen.