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Stärkere Eigenverantwortung in der Gesetzlichen Krankenversicherung - Eine agency-theoretische Betrachtung. Diss. Mit e. Geleitw. v. Egon Franck

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Descrizione

Ulteriori informazioni

Reformen im Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nehmen auf der politischen Agenda seit längerem einen oberen Platz ein. Eines der Hauptthemen ist die Stärkung der Eigenverantwortung von Versicherten und Leistungserbringern.

Aus der Perspektive der Principal-Agent-Theorie analysiert Antje Musil, welche Instrumente geeignet sind, die Eigenverantwortung der Versicherten und der niedergelassenen Vertragsärzte zu stärken. Aufbauend auf einer Darstellung des GKV-Systems untersucht sie das Moral-Hazard-Verhalten der Versicherten, diskutiert monetäre Anreiz- und Sanktionsinstrumente, die eine Interessenangleichung zwischen Versicherten und Gesetzlicher Krankenkasse bewirken sollen, und verdeutlicht den engen Zusammenhang zwischen der Eigenverantwortung des Patienten und der Arzt-Patient-Beziehung. Die Autorin entwickelt ein Vergütungssystem, das die Entlohnung des Arztes stärker an das Leistungsergebnis knüpft und so für eine stärkere Patientenorientierung des Leistungserbringers sorgt.

Sommario

I. Einleitung.- 1. Problemstellung und Ziele.- 2. Weiteres Vorgehen.- II. Theoretischer Rahmen und zentrale Begriffe.- 1. Spezifizierung von Untersuchungsgegenstand und Untersuchungsinstrument.- 2. Gesundheit, Krankheit und Risiko.- 3. Gesundheitsleistungen.- III. Das System der Gesetzlichen Krankenversicherung.- 1. Historische Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland.- 2. Grundprinzipien, Ziele und Aufgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung.- 3. Gestaltungselemente der Gesetzlichen Krankenversicherung.- 4. Die Organisation der Leistungsträger und Leistungserbringer.- 5. Kritik an der Gesetzlichen Krankenversicherung.- IV. Mehr Eigenverantwortung für die Versicherten.- 1. Moral hazard der Versicherungsnehmer.- 2. Grundsätzliche Lösungsmöglichkeiten im Umgang mit Moral hazard.- 3. Mehr Eigenverantwortung für die Versicherten durch monetäre Anreiz- und Sanktionssysteme.- V. Mehr Eigenverantwortung für die Leistungserbringer.- 1. Problemstellung.- 2. Die Schwierigkeit der Beurteilung medizinischer Dienstleistungen.- 3. Ergänzende Sachwalter.- 4. Entlohnungsstruktur mit "vollintegriertem Qualitätsmanagement".- 5. Zwischenfazit.- VI. Abschließendes Fazit und Ausblick.- Stichwortverzeichnis.

Info autore

Dr. Antje Musil promovierte am Lehrstuhl für Industriebetriebslehre der TU Bergakademie Freiberg. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Dr. Wolfgang Burr am Lehrstuhl für Innovationsökonomie der Universität Erfurt.

Riassunto

Reformen im Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nehmen auf der politischen Agenda seit längerem einen oberen Platz ein. Eines der Hauptthemen ist die Stärkung der Eigenverantwortung von Versicherten und Leistungserbringern.


Aus der Perspektive der Principal-Agent-Theorie analysiert Antje Musil, welche Instrumente geeignet sind, die Eigenverantwortung der Versicherten und der niedergelassenen Vertragsärzte zu stärken. Aufbauend auf einer Darstellung des GKV-Systems untersucht sie das Moral-Hazard-Verhalten der Versicherten, diskutiert monetäre Anreiz- und Sanktionsinstrumente, die eine Interessenangleichung zwischen Versicherten und Gesetzlicher Krankenkasse bewirken sollen, und verdeutlicht den engen Zusammenhang zwischen der Eigenverantwortung des Patienten und der Arzt-Patient-Beziehung. Die Autorin entwickelt ein Vergütungssystem, das die Entlohnung des Arztes stärker an das Leistungsergebnis knüpft und so für eine stärkere Patientenorientierung des Leistungserbringers sorgt.


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