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Konkurrenz in Kommunikationsberufen - Kooperationsstrukturen und Wettbewerbsmuster im österreichischen Journalismus. Diss.

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In einer zunehmend flexibilisierten Arbeitskultur ist eine systematische Analyse berufsspezifischer Durchsetzungspraktiken nicht nur für den Theoriediskurs, sondern auch für die Praxisreflexion von Interesse.

Ulrike Weish untersucht die Verinnerlichung von Konkurrenzdynamiken durch die AkteurInnen der journalistischen Berufsfelder. In ihrer (post-)strukturalistisch ausgerichteten Konkurrenzanalyse führt sie Makro-, Meso- und Mikroebene des Journalismus zusammen und zeigt, welche Formen und Spielarten von Konkurrenz in den innerbetrieblichen Räumen stattfinden, welche legitimen und illegitimen Praktiken eingesetzt werden und welche Gewinne und Verluste in unterschiedlichen Geschlechter-, Alters- und Hierarchiesegmenten verhandelt werden. In Anlehnung an Pierre Bourdieus Habitus- und Feldtheorie wird der "soziale Raum Journalismus" anhand folgender Transformationselemente beschrieben: Feminisierung des Journalismus, zunehmende Freiberuflichkeit sowie veränderte Arbeitstechniken und -abläufe, bedingt durch die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien.

Sommario

1. Einleitung.- 2. Anlassfall, Ausgangssituation und Standortgebundenheit.- 3. Fragestellungen und aktueller Diskurs zum Journalismusbegriff.- 4. Theoretische Verortung: eine Skizze.- 4.1. Habitus- und Feldtheorie nach Bourdieu.- 4.2. Feministische Wissenschaftskritik.- 4.3. Journalismus als Teamwork.- 5. Zur methodischen Vorgangsweise.- 6. Konkurrenzdynamik in der Medienindustrie.- 6.1. Zur Wettbewerbssituation im österreichischen Medienmarkt.- 6.2. Der Kampf um Werbekundinnen.- 6.3. Entwicklungstendenzen des Arbeitsmarktes.- 6.4. Arbeitsmarktpolitische Tendenzen im Berufsfeld des Journalismus.- 6.5. Horizontale und vertikale Segmentierung im Berufsfeld Journalismus.- 7. Strukturzusammenhang von Makro-, Meso- und Mikroebene.- 8. Journalistischer Habitus.- 8.1. Verinnerlichter agonistischer Einzelkämpferinnen-Zugang.- 8.2. Anpassung an innerredaktionelle Nonnen und Verhaltenskodizes.- 8.3. Habituelle Unterschiede zwischen Boulevard- und Qualitätsjournalistinnen.- 9. Konkurrenzstrategien: Gangarten der Positionierungsspiele.- 9.1. Erfolgreiche Konkurrenzstrategien im journalistischen Berufsfeld.- 9.2. Erfolglose und illegitime Konkurrenzstrategien.- 9.3. Zusammenfassung der Konkurrenzstrategien im journalistischen Berufsfeld.- 10. Systematik der Kampfergebnisse im journalistischen Berufsfeld.- 10.1. Gruppenphasen, Regressionsprozesse, Logik von Verteilungskämpfen.- 10.2. Habituelle Kampfrituale.- 10.3. Hierarchische Kommunikationsstrukturen im journalistischen Berufsfeld.- 10.4. Kampforte von journalistischen Positionierungsspielen.- 11. Zusammenfassung der Ergebnisse.- 11.1. Praxisrelevanz.- 11.2. Desiderate zur Journalismusforschung in Österreich.- 12. Quellenverzeichnis.- 12.1. Buchpublikationen und Fachartikel.- 12.2. Zeitungs-und Zeitschriftenartikel.- 12.3.Internetlinks.- 13. Anhang.

Info autore

Dr. Ulrike Weish ist als Universitätslektorin am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien und als Kommunikationstrainerin für mehrere Institutionen und Organisationen tätig

Riassunto

In einer zunehmend flexibilisierten Arbeitskultur ist eine systematische Analyse berufsspezifischer Durchsetzungspraktiken nicht nur für den Theoriediskurs, sondern auch für die Praxisreflexion von Interesse.


Ulrike Weish untersucht die Verinnerlichung von Konkurrenzdynamiken durch die AkteurInnen der journalistischen Berufsfelder. In ihrer (post-)strukturalistisch ausgerichteten Konkurrenzanalyse führt sie Makro-, Meso- und Mikroebene des Journalismus zusammen und zeigt, welche Formen und Spielarten von Konkurrenz in den innerbetrieblichen Räumen stattfinden, welche legitimen und illegitimen Praktiken eingesetzt werden und welche Gewinne und Verluste in unterschiedlichen Geschlechter-, Alters- und Hierarchiesegmenten verhandelt werden. In Anlehnung an Pierre Bourdieus Habitus- und Feldtheorie wird der "soziale Raum Journalismus" anhand folgender Transformationselemente beschrieben: Feminisierung des Journalismus, zunehmende Freiberuflichkeit sowie veränderte Arbeitstechniken und -abläufe, bedingt durch die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien.

Dettagli sul prodotto

Autori Ulrike Weish
Editore VS Verlag für Sozialwissenschaften
 
Lingue Tedesco
Formato Tascabile
Pubblicazione 01.01.2003
 
EAN 9783824445417
ISBN 978-3-8244-4541-7
Pagine 237
Peso 334 g
Illustrazioni VIII, 237 S. 3 Abb.
Categorie Scienze sociali, diritto, economia > Media, comunicazione > Scienze della comunicazione

Kommunikation, Kommunikationswissenschaft, Konkurrenz, Dynamik, C, Journalismus, Journalistik, Social Sciences, Media and Communication, Communication Studies, Habitus- und Feldtheorie, Durchsetzungsstrategie, Berufssoziologie

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