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Elektrische Impulse einer Nervenzelle, ein Kreuzigungsgemälde aus der Renaissance, das Präparat einer Gichthand, eine Videoinstallation Trauernder, ein Abschiedsbrief all dies sind Darstellungen des Schmerzes. Aber was ist der Schmerz? Hat er eine materielle Basis? Unterscheidet er sich von Kultur zu Kultur? Ist er als gesellschaftliche Bindekraft womöglich noch wichtiger als der Eros?Dieser Band »Schmerz« präsentiert Kunstwerke, medizinische Geräte und Alltagsobjekte. Der provokante Grenzgang zwischen Medizin, Kunst und Religion wird von Essays und literarischen Quellen begleitet. Ein Buch für alle, die sich ein Bild vom Schmerz machen wollen.Mit Werken unter anderem von Bruce Nauman, Joseph Beuys, Bill Viola, Louise Bourgeois, Francis Bacon, Baldung Grien.
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Thomas Schnalke ist seit 2000 Professor für Geschichte der Medizin und Medizinische Museologie an der Medizinischen Fakultät der Charité Universitätsmedizin Berlin und Leiter des Berliner Medizinhistorischen Museums.
Daniel Tyradellis ist Philosoph und Kurator. Er promovierte bei Friedrich Kittler mit einer Arbeit zu Phänomenologie und Mathematikgeschichte und war langjähriges Mitglied des DFG-Graduiertenkollegs "Codierung von Gewalt im medialen Wandel" an der HU Berlin. Seine Arbeiten beschäftigen sich mit den unterschiedlichen Medien und Denkweisen von Kunst, Wissenschaft und Philosophie.