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Ein Knistern in der Leitung - das aufregend skandalöse Debüt einer jungen Russin aus Moskau Ira arbeitet für die Firma Erwachsenenwelt in dem heruntergekommenen Gebäude eines früheren wissenschaftlichen Instituts. Für Ihre Telefonkunden heißt sie Lena, ist groß gewachsen und hat einen festen, prallen Busen, Körbchengröße C. Ira ist ein bisschen verrückt, so wie ihre Kolleginnen Dascha, Ljuba oder auch Polina, die nur arbeiten kann, wenn sie auf einem Stuhl steht. In einem Kurs haben sie gelernt, ihre Stimme je nach Vorliebe am anderen Ende der Leitung zu verstellen. Sie haben viele Rollen drauf - mal sind sie ein inzestuöses Mädchen, mal eine dralle Mittfünfzigerin, mal eine gnadenlose Domina. Dann und wann muss Ira sogar einem Banditen wie beim Schaschlik die Eier aufspießen. Dann ruft Tim an, ein Stammkunde, der auf Kniestrümpfe steht. Er geht zur französischen Fremdenlegion und möchte Ira treffen vor seiner Abreise. Das ist strengstens verboten, und trotzdem fährt Ira zur Metrostation Borowizkaja. Sie will sich nicht zu erkennen geben, sie will bloß sehen, wie Tim aussieht -
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Irina Tabunowa wurde 1979 in Moskau geboren. Sie arbeitet als Pressesprecherin in einem staatlichen Museum und lebt mit ihrer fünfjährigen Tochter in Moskau.
Franziska Zwerg, geboren 1969, studierte in Berlin und Moskau Slawistik, Germanistik und Theaterwissenschaft. Sie übersetzte u.a. Ich bin Tschetschene von German Sadulajew und Milch und Honig von Wladimir Lortschenkow.