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Eine grauere Sprache - Paul Celans Poetik der Mehrsprachigkeit

Tedesco · Copertina rigida

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»An Zweisprachigkeit in der Dichtung glaube ich nicht«. Wie kommt der multilinguale Autor Paul Celan zu solch einer Aussage und wie verhält sie sich zu seinem mehrsprachigen Werk? Während Celans Lyrik von verschiedenen Nationalsprachen, Dialekten und Fachsprachen geprägt ist, äußert sich der Autor in poetologischen Reflexionen immer wieder skeptisch gegenüber literarischer Polyglossie. Dabei bedient sich Celan eines Vokabulars der Farben, das Vorstellungen von Ein- und Mehrsprachigkeit auf erhellende Weise ins Bild setzt. Die Arbeit beleuchtet dieses Sprach- und Farbdenken in seiner Verflochtenheit mit den politischen Farbensprachen der 1950er und 60er Jahre und entwickelt farbtheoretisch inspirierte Ansätze zur Erforschung multilingualer Texte. Im Zentrum steht Celans Idee einer 'graueren Sprache', die als mehrsprachige Sprache neu gelesen wird. Diese Relektüre des berühmten poetologischen Konzepts setzt innovative Impulse für die Celan-Forschung und situiert Celans 'grauere Sprache' im Kontext zeitgenössischer Debatten um Sprachgemeinschaft, Universalismus und bunte Vielfalt in der frühen Bundesrepublik.

Info autore

Jana Maria Weiß

Riassunto

»An Zweisprachigkeit in der Dichtung glaube ich nicht«. Wie kommt der multilinguale Autor Paul Celan zu solch einer Aussage und wie verhält sie sich zu seinem mehrsprachigen Werk? Während Celans Lyrik von verschiedenen Nationalsprachen, Dialekten und Fachsprachen geprägt ist, äußert sich der Autor in poetologischen Reflexionen immer wieder skeptisch gegenüber literarischer Polyglossie. Dabei bedient sich Celan eines Vokabulars der Farben, das Vorstellungen von Ein- und Mehrsprachigkeit auf erhellende Weise ins Bild setzt. Die Arbeit beleuchtet dieses Sprach- und Farbdenken in seiner Verflochtenheit mit den politischen Farbensprachen der 1950er und 60er Jahre und entwickelt farbtheoretisch inspirierte Ansätze zur Erforschung multilingualer Texte. Im Zentrum steht Celans Idee einer ›graueren Sprache‹, die als mehrsprachige Sprache neu gelesen wird. Diese Relektüre des berühmten poetologischen Konzepts setzt innovative Impulse für die Celan-Forschung und situiert Celans ›grauere Sprache‹ im Kontext zeitgenössischer Debatten um Sprachgemeinschaft, Universalismus und bunte Vielfalt in der frühen Bundesrepublik.

Dettagli sul prodotto

Autori Jana Maria Weiß
Editore De Gruyter
 
Lingue Tedesco
Formato Copertina rigida
Pubblicazione 15.12.2025
 
EAN 9783112225400
ISBN 978-3-11-222540-0
Pagine 477
Dimensioni 155 mm x 36 mm x 230 mm
Peso 812 g
Serie spectrum Literaturwissenschaft / spectrum Literature
Categorie Scienze umane, arte, musica > Scienze linguistiche e letterarie > Linguistica tedesca; letteratura in lingua tedesca

Mehrsprachigkeit, Nachkriegsliteratur, Paul Celan, Multilingualism, Post War Literature

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