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Überfrachtete Lernorte - Zur Pädagogik westdeutscher Gedenkstätten bis 1990

Tedesco · Copertina rigida

Pubblicazione il 15.03.2026

Descrizione

Ulteriori informazioni

Wie etablierten sich westdeutsche Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus in den 1980er Jahren als Lernorte?Die Gedenkstätten an den Orten nationalsozialistischer Verbrechen sind heute fester Bestandteil der Geschichtskultur und Sozialisation junger Menschen in Deutschland. In der alten Bundesrepublik wurden sie gegen erhebliche gesellschaftliche und politische Widerstände durchgesetzt. Wer waren die Menschen, die sich für diese Orte engagierten? Was trieb sie an und wie beeinflussten diese Prägungen die von ihnen entwickelte pädagogische Praxis? Ulrike Löffler zeigt, wie sich Gedenkstättenarbeit in Westdeutschland ausgehend vom Reflexionsstand der 1970er Jahre und als Folge der verstärkt ab 1980 eingerichteten Gedenkstätten entwickelte. Im Mittelpunkt stehen Begründungen, Ansätze, Ziele, und Methoden aus der formativen Phase der Gedenkstättenpädagogik. Angesichts schwieriger Rahmenbedingungen entfaltete sich eine heterogene, stark von den jeweiligen Akteur*innen abhängige Praxis, die Löffler erstmals übergreifend analysiert sowie anhand der Gedenkstätten Dachau und Neuengamme vertiefend betrachtet. Die Autorin leistet damit Grundlagenforschung zur Entwicklung und Pädagogik der Gedenkstätten. Mit dem Blick zurück auf die Anfänge lädt sie zur selbstreflexiven Weiterentwicklung der Gedenkstättenpädagogik ein.

Info autore

Ulrike Löffler, geb. 1990, ist Historikerin und arbeitet derzeit als Referentin für historisch-politische Bildung in der sächsischen Landesregierung. Nach dem Studium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der University of California, Berkeley war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin u. a. am Lehrstuhl für Geschichte in Medien und Öffentlichkeit am Historischen Institut in Jena.
Veröffentlichungen u. a.: From Centre to Periphery and Beyond. The History and Memory of National Socialist Camps and Killing Sites (Mithg. 2024).

Riassunto

Wie etablierten sich westdeutsche Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus in den 1980er Jahren als Lernorte?

Die Gedenkstätten an den Orten nationalsozialistischer Verbrechen sind heute fester Bestandteil der Geschichtskultur und Sozialisation junger Menschen in Deutschland. In der alten Bundesrepublik wurden sie gegen erhebliche gesellschaftliche und politische Widerstände durchgesetzt. Wer waren die Menschen, die sich für diese Orte engagierten? Was trieb sie an und wie beeinflussten diese Prägungen die von ihnen entwickelte pädagogische Praxis? Ulrike Löffler zeigt, wie sich Gedenkstättenarbeit in Westdeutschland ausgehend vom Reflexionsstand der 1970er Jahre und als Folge der verstärkt ab 1980 eingerichteten Gedenkstätten entwickelte. Im Mittelpunkt stehen Begründungen, Ansätze, Ziele, und Methoden aus der formativen Phase der Gedenkstättenpädagogik. Angesichts schwieriger Rahmenbedingungen entfaltete sich eine heterogene, stark von den jeweiligen Akteur*innen abhängige Praxis, die Löffler erstmals übergreifend analysiert sowie anhand der Gedenkstätten Dachau und Neuengamme vertiefend betrachtet. Die Autorin leistet damit Grundlagenforschung zur Entwicklung und Pädagogik der Gedenkstätten. Mit dem Blick zurück auf die Anfänge lädt sie zur selbstreflexiven Weiterentwicklung der Gedenkstättenpädagogik ein.

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