Ulteriori informazioni
Der Band »Denkreden« ist eine imponierende Sache geworden ... Es ist alles daran aus einem Guss, die Auswahl, das Nachwort, die Anmerkungen. Es ist das Schönste, was bis jetzt vom Verlag gemacht wurde.« - Hugo von HofmannsthalWichtige Repräsentanten der deutschen Kultur des 19. Jahrhunderts erinnern mit 22 Reden an die Verdienste und Lebensleistungen von zeitgenössischen Schriftstellern und Wissenschaftlern: Herder erinnert an Winckelmann und Lessing, Goethe an Wieland, Jakob Grimm spricht über Wilhelm Grimm und über Schiller, Harnack spricht über Melanchton. Der 1925 von der Bremer Presse gestaltete Band wird als Faksimile in all seiner typographischen Schönheit nachgedruckt; ein umfangreicher editorischer Anhang versammelt Dokumente zu seiner Entstehung und zeitgenössischen Rezeption.
Info autore
Rudolf Borchardt, geb. 1877 in Königsberg / Ostpreußen, studierte klassische Philologie in Berlin, Bonn und Göttingen, lebte als freier Autor seit 1904 in der Toskana, war befreundet mit Rudolf Alexander Schröder und Hugo von Hofmannsthal, publizierte Lyrik, Dramen, Übersetzungen, Essays und Erzählungen und gewann vor allem als öffentlicher Redner seit 1912 mehr und mehr Einfluß auf die deutsche Öffentlichkeit. Die politischen Streitschriften des strikt Konservativen, der wegen seiner jüdischen Herkunft von den Nationalsozialisten angegriffen und schließlich verfolgt wurde, spiegeln die polemischen Auseinandersetzungen der zwanziger und dreißiger Jahre in Deutschland. Gestorben nach einer abenteuerlichen Flucht in Trins am Brenner am 10. Januar 1945.Gerhard Schuster, geb. 1956, Honorarprofessor für deutsche Literaturwissenschaft an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, ist Leiter des von Heribert Tenschert 2001 mäzenatisch begründeten Rudolf Borchardt Archivs in Wetzlar/Lahn, das sämtliche Lebensspuren dieses Autors in Druck, Handschrift und Bild erforscht und dokumentiert
Riassunto
Der Band »Denkreden« ist eine imponierende Sache geworden ... Es ist alles daran aus einem Guss, die Auswahl, das Nachwort, die Anmerkungen. Es ist das Schönste, was bis jetzt vom Verlag gemacht wurde.« – Hugo von Hofmannsthal
Wichtige Repräsentanten der deutschen Kultur des 19. Jahrhunderts erinnern mit 22 Reden an die Verdienste und Lebensleistungen von zeitgenössischen Schriftstellern und Wissenschaftlern: Herder erinnert an Winckelmann und Lessing, Goethe an Wieland, Jakob Grimm spricht über Wilhelm Grimm und über Schiller, Harnack spricht über Melanchton. Der 1925 von der Bremer Presse gestaltete Band wird als Faksimile in all seiner typographischen Schönheit nachgedruckt; ein umfangreicher editorischer Anhang versammelt Dokumente zu seiner Entstehung und zeitgenössischen Rezeption.