Ulteriori informazioni
Im Zentrum der Arbeit stehen Gruppenchats, die im Alltag von Smartphone-Nutzer*innen heutzutage eine große Bedeutung haben, im Verhältnis dazu aber wenig (sozialwissenschaftlich) erforscht wurden. Die Arbeit widmet sich deshalb der Grundlagenforschung und entwickelt ein Modell, mithilfe dessen modelliert werden kann, welche Gruppenmitglieder sich unter welchen situativen Umständen einem Gruppenchat zuwenden und was diese Zuwendung für das situative Gruppenchat-Geschehen bedeutet. Als Anwendungsbeispiel werden dafür immer wieder Klassenchats als Gruppenchats von Schulklassen betrachtet, um diese Gruppenchat-Art mit besonders hohem Forschungsbedarf für zukünftige Forschungsarbeiten zugänglicher zu machen.
Sommario
Einleitung.- Die Gruppe im Fokus: Modellierung der Gruppenchat-Konstitution.- Die Situation im Fokus: Situative Bedingungen für die individuelle Gruppenchat-Zuwendung.- Die Person im Fokus: Personenfaktoren für die individuelle Gruppenchat-Zuwendung.- Modellsynthese.- Diskussion.- Literatur.
Info autore
Malin Feckes Forschungsschwerpunkte liegen in der Medienpsychologie, in der Medienselektions- und -nutzungsforschung sowie in der Medienpädagogik. Mittlerweile arbeitet sie in der Medienforschung bei einem öffentlich-rechtlichen Rundfunksender.
Riassunto
Im Zentrum der Arbeit stehen Gruppenchats, die im Alltag von Smartphone-Nutzer*innen heutzutage eine große Bedeutung haben, im Verhältnis dazu aber wenig (sozialwissenschaftlich) erforscht wurden. Die Arbeit widmet sich deshalb der Grundlagenforschung und entwickelt ein Modell, mithilfe dessen modelliert werden kann, welche Gruppenmitglieder sich unter welchen situativen Umständen einem Gruppenchat zuwenden – und was diese Zuwendung für das situative Gruppenchat-Geschehen bedeutet. Als Anwendungsbeispiel werden dafür immer wieder Klassenchats als Gruppenchats von Schulklassen betrachtet, um diese Gruppenchat-Art mit besonders hohem Forschungsbedarf für zukünftige Forschungsarbeiten zugänglicher zu machen.