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»Hast du so etwas schon mal gesehen - so eine Mischung?!« Die Frauen, die in dieser sozial- und kulturanthropologischen Studie zu Wort kommen, rufen mit einem koreanischen und einem nicht-koreanischen Elternteil zahlreiche Gefühle - von Faszination bis Verachtung - in ihrer Umwelt hervor. Welche Affekte löst dies bei den so multi-rassifizierten Frauen aus? Wessen Gefühle gelten in rassistischen Gesellschaften als legitim? Durch eine affekttheoretische Rassismuskritik offenbart Alexandra Bauer diffus erspürte und daher äußerst effektive Re-Produktionsformen von »Rasse« im Alltag. Thematisiert wird das Ringen der Frauen mit hiesigen Gefühlsordnungen zwischen affektivem Orientierungsverlust, dem Hinterfragen von Herrschaftsverhältnissen bis hin zu Heilungsprozessen.
Info autore
Alexandra Bauer (Dr. phil.) ist promovierte Sozial- und Kulturanthropologin der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Psychologische Anthropologie, die kritische Rassismusforschung sowie die Lebensgeschichten der koreanischen ersten und Folgegenerationen in Deutschland.
Riassunto
»Hast du so etwas schon mal gesehen – so eine Mischung?!« Die Frauen, die in dieser sozial- und kulturanthropologischen Studie zu Wort kommen, rufen mit einem koreanischen und einem nicht-koreanischen Elternteil zahlreiche Gefühle – von Faszination bis Verachtung – in ihrer Umwelt hervor. Welche Affekte löst dies bei den so multi-rassifizierten Frauen aus? Wessen Gefühle gelten in rassistischen Gesellschaften als legitim? Eine affekttheoretische Rassismuskritik offenbart diffus erspürte und daher äußerst effektive Re-Produktionsformen von »Rasse« im Alltag. Thematisiert wird das Ringen der Frauen mit hiesigen Gefühlsordnungen zwischen affektivem Orientierungsverlust, dem Hinterfragen von Herrschaftsverhältnissen bis hin zu Heilungsprozessen.