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Die Verfügbarkeit des Unverfügbaren - Kommunikation mit Gott im lateinischen Christentum des europäischen Mittelalters

Tedesco · Copertina rigida

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Die Studie nimmt ein Phänomen in den Blick, welches zwar von zentraler Bedeutung für unser Verständnis der Geschichte Lateineuropas im Mittelalter ist, bisher jedoch noch nicht im Fokus geschichtswissenschaftlicher Forschung stand: die Kommunikation mit Gott. In zahlreichen zeitgenössischen Quellen - sei es in normativen Texten wie Gebetstraktaten, Liturgiekommentaren und Libri Oridnarii, oder sei es in erzählenden Quellen wie Historiographie und Hagiographie - wird Gott als Kommunikationspartner der Menschen beschrieben bzw. ins Bild gesetzt. Zwar muss sich die Geschichtswissenschaft der Frage enthalten, ob jene Kommunikation an sich möglich sei, jedoch kann (und sollte) sie zu einer Historisierung des fraglichen Phänomens beitragen. Denn obwohl die tradierten Formen von den religiösen Akteuren oftmals als etwas Gottgegebenes hingestellt werden, muss aus einer kulturwissenschaftlichen Perspektive die grundsätzliche Historizität der Gott-Mensch-Kommunikation konstatiert werden: Welche rituelle Praktik, welcher habituelle Gestus oder welche Gefühlslage jeweils als akzeptabel und angemessen gilt, um Gott zu adressieren, entscheidet sich an und verändert sich mit dem historischen Kontext - und ist damit historisch erklärungsbedürftig.
Zu dieser noch ausstehenden Historisierung des Phänomens leistet das Buch einen wesentlichen Beitrag, indem es der fraglichen Kommunikationsform aus einer problemorientierten sowie kommunikationstheoretisch reflektierten Perspektive nachspürt.

Info autore










Tim Weitzel
, Universität Regensburg.

Riassunto

Die Studie nimmt ein Phänomen in den Blick, welches zwar von zentraler Bedeutung für unser Verständnis der Geschichte Lateineuropas im Mittelalter ist, bisher jedoch noch nicht im Fokus geschichtswissenschaftlicher Forschung stand: die Kommunikation mit Gott. In zahlreichen zeitgenössischen Quellen – sei es in normativen Texten wie Gebetstraktaten, Liturgiekommentaren und Libri Oridnarii, oder sei es in erzählenden Quellen wie Historiographie und Hagiographie – wird Gott als Kommunikationspartner der Menschen beschrieben bzw. ins Bild gesetzt. Zwar muss sich die Geschichtswissenschaft der Frage enthalten, ob jene Kommunikation an sich möglich sei, jedoch kann (und sollte) sie zu einer Historisierung des fraglichen Phänomens beitragen. Denn obwohl die tradierten Formen von den religiösen Akteuren oftmals als etwas Gottgegebenes hingestellt werden, muss aus einer kulturwissenschaftlichen Perspektive die grundsätzliche Historizität der Gott-Mensch-Kommunikation konstatiert werden: Welche rituelle Praktik, welcher habituelle Gestus oder welche Gefühlslage jeweils als akzeptabel und angemessen gilt, um Gott zu adressieren, entscheidet sich an und verändert sich mit dem historischen Kontext – und ist damit historisch erklärungsbedürftig.
Zu dieser noch ausstehenden Historisierung des Phänomens leistet das Buch einen wesentlichen Beitrag, indem es der fraglichen Kommunikationsform aus einer problemorientierten sowie kommunikationstheoretisch reflektierten Perspektive nachspürt.

Dettagli sul prodotto

Autori Tim Weitzel
Editore De Gruyter
 
Lingue Tedesco
Formato Copertina rigida
Pubblicazione 17.11.2025
 
EAN 9783111712147
ISBN 978-3-11-171214-7
Pagine 690
Dimensioni 170 mm x 42 mm x 240 mm
Peso 1083 g
Illustrazioni 7 col. ill.
Serie Europa im Mittelalter
Categorie Scienze umane, arte, musica > Storia > Medioevo

Mittelalter, Religionsgeschichte, Gebet, RELIGION / Christianity / History, Kommunikationsgeschichte, History of Religion, Prayer, Middle Ages, history of communication

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