Fr. 33.50

Wahnsinnszeit

Tedesco · Copertina rigida

Pubblicazione il 15.02.2026

Descrizione

Ulteriori informazioni

November 1989, die Mauer fällt, und fünf junge Menschen rasen im klapprigen Audi nach Berlin, um Geschichte zu erleben. Lanfermanns posthum erscheinender Roman fängt das Lebensgefühl einer ganzen Generation ein - mit all der Euphorie, den Hoffnungen und ersten Rissen im Traum von der Einheit.

»Wahnsinn«, sagt ein Typ mit Walkman, während Dauerwellen, Jeansjacken, Babys, die über Zäune gereicht werden, über den Bildschirm flimmern. Es ist 1989, die Mauer fällt, und in Elizas Studentenwohnheim in der nordfriesischen Stadt ist heller Aufruhr. Es hupt, unten hält ein klappriger Audi. Jo, sein schweigsamer Freund Thies und Ava mit rotem Tuch in den kurzen blonden Haaren winken. "Ich komme!", ruft Eliza. "Wo geht's denn hin?", fragt einer und grinst schief. "Na, nach Berlin." Im Fieber der Zeit, wo Altes niedergerissen wird und etwas Neues anfängt, finden Eliza, Ava, Maria, Jo und Thies zusammen - zum ersten Mal fühlt sich Eliza als Teil von etwas. Doch so wie die Utopie der Einheit schnell die ersten Risse zeigt, rutscht Ava, das schillernde Zentrum ihrer Freundschaft, immer tiefer in eine Krise. Jo ist überfordert, Thies mit seiner heimlichen Liebe zu Eli beschäftigt und Eli selbst stellt zunehmend infrage, was als »normal« gilt.

Mit wachem Blick und warmem Humor erzählt Mechthild Lanfermann von einer Zeit, in der noch alles möglich schien, von einem soeben wiedervereinten Land, einer aufkeimenden Freundschaft und der Erkenntnis, wie das, was uns letztlich ausmacht, immer auch das Flüchtigste ist. Ein berührender Roman über Freundschaft, Verlust und den Glauben an Neuanfänge - und darüber, wie die 1990er Jahre eine Generation geprägt haben.

»Wahnsinnszeit trifft einen unerwartet. Weil eine Freundschaft wie diese heartbreaking ist. Weil Mechthild Lanfermann mitreißend über eine Zeit schreibt, die die Weichen für unser Heute stellt.« Annegret Liepold

Info autore










Mechthild Lanfermann, geboren 1969 in Niedersachsen, gestorben 2024 in Berlin, studierte Theaterwissenschaften, Germanistik und Philosophie in Bochum, Paris und Köln, später Journalistik in Hannover. Als Hörfunkjournalistin arbeitete sie in verschiedenen öffentlich-rechtlichen Landesanstalten und sendete über zehn Jahre für Deutschlandfunk Kultur. Sie veröffentlichte fünf Romane, darunter die Kriminalromanreihe mit der fiktiven Berliner Journalistin Emma Vonderwehr, für die sie für den Glauser-Preis nominiert wurde.

Riassunto

November 1989, die Mauer fällt, und fünf junge Menschen rasen im klapprigen Audi nach Berlin, um Geschichte zu erleben. Lanfermanns posthum erscheinender Roman fängt das Lebensgefühl einer ganzen Generation ein – mit all der Euphorie, den Hoffnungen und ersten Rissen im Traum von der Einheit.

»Wahnsinn«, sagt ein Typ mit Walkman, während Dauerwellen, Jeansjacken, Babys, die über Zäune gereicht werden, über den Bildschirm flimmern. Es ist 1989, die Mauer fällt, und in Elizas Studentenwohnheim in der nordfriesischen Stadt ist heller Aufruhr. Es hupt, unten hält ein klappriger Audi. Jo, sein schweigsamer Freund Thies und Ava mit rotem Tuch in den kurzen blonden Haaren winken. „Ich komme!“, ruft Eliza. „Wo geht’s denn hin?“, fragt einer und grinst schief. „Na, nach Berlin.“
Im Fieber der Zeit, wo Altes niedergerissen wird und etwas Neues anfängt, finden Eliza, Ava, Maria, Jo und Thies zusammen – zum ersten Mal fühlt sich Eliza als Teil von etwas. Doch so wie die Utopie der Einheit schnell die ersten Risse zeigt, rutscht Ava, das schillernde Zentrum ihrer Freundschaft, immer tiefer in eine Krise. Jo ist überfordert, Thies mit seiner heimlichen Liebe zu Eli beschäftigt und Eli selbst stellt zunehmend infrage, was als »normal« gilt.




Mit wachem Blick und warmem Humor erzählt Mechthild Lanfermann von einer Zeit, in der noch alles möglich schien, von einem soeben wiedervereinten Land, einer aufkeimenden Freundschaft und der Erkenntnis, wie das, was uns letztlich ausmacht, immer auch das Flüchtigste ist. Ein berührender Roman über Freundschaft, Verlust und den Glauben an Neuanfänge – und darüber, wie die 1990er Jahre eine Generation geprägt haben.



»
Wahnsinnszeit
trifft einen unerwartet. Weil eine Freundschaft wie diese heartbreaking ist. Weil Mechthild Lanfermann mitreißend über eine Zeit schreibt, die die Weichen für unser Heute stellt.« Annegret Liepold

Relazione

»Mechthild Lanfermann erzählt mitreißend von einer Zeit, die die Weichen für unser Heute stellt. Vom Zusammenwachsen zweier Teile, die sich fremd bleiben und aus der Sicht von Figuren, bei denen man einziehen möchte. Nach einem Tag mit Ava und Eliza ist klar: Es sollte endlich ein Wort für Freundschaftsliebeskummer geben.«
Annegret Liepold

»Ein Roman über unerfüllbare und doch alles erfüllende Sehnsucht, zusammengehalten von einem warmen Ton, der niemanden verrät und überall Zartheit findet.«
Benedikt Feiten

»Ein warmer, witziger und lebenskluger Blick auf das, was uns ausmacht und wer wir sind - und ein zeitgeschichtlich wie psychologisch präzises Porträt, das auslotet, was uns als Gesellschaft in aller Ambivalenz verbindet.«
Michaela Maria Müller

»Wahnsinnszeit erzählt von einer Zeit voller Aufbruch und Unsicherheit. Es ist ein Roman über Nähe und Abhängigkeit, über die Härte des Loslassens und die Schönheit eines Anfangs.«
Johanna Lindemann

Recensioni dei clienti

Per questo articolo non c'è ancora nessuna recensione. Scrivi la prima recensione e aiuta gli altri utenti a scegliere.

Scrivi una recensione

Top o flop? Scrivi la tua recensione.

Per i messaggi a CeDe.ch si prega di utilizzare il modulo di contatto.

I campi contrassegnati da * sono obbligatori.

Inviando questo modulo si accetta la nostra dichiarazione protezione dati.