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Wir Töchter - Roman

Tedesco · Copertina rigida

Pubblicazione il 20.02.2026

Descrizione

Ulteriori informazioni

Die Geschichten von Frauen werden nicht vergessen, sie werden oft gar nicht erst erzählt


"Wir sind Magd, Köchin, Frau, Mutter, Tochter, Schwester. Wir können alles gleichzeitig, umkreisen uns selbst und alle anderen, bis uns schwindelig wird. Wir leben im Sand, auf zerriebener Zeit, auf Wegen ohne Spuren. Wir sind Schwestern und wir sind Töchter und wir sind nicht blutsverwandt. Wir sind auf Sand gewachsen. Unter Birken, Kiefern und Trauerweiden. Wir sind im Sand verwurzelt. Unsere Verwandtschaft liegt im Sand."

Mit poetischer Klarheit und erzählerischer Raffinesse verknüpft Oliwia Hälterlein Alltag und Erinnerung, Körper und Sprache, Herkunft und Zukunft – und beschreibt das unsichtbare Band, das die Frauen einer Familie verbindet.

Eine Familie, zwei Jahrhunderte, drei Frauen – ihre Geschichten sind miteinander verwoben wie die Seidenfäden der Spinnen am Ende eines langen Sommers. Die Großmutter, Marianna, wächst am Ende des Zweiten Weltkriegs auf und führt das Leben einer einfachen Bäuerin.
Ihre Tochter Róza wäre im vom Sozialismus geprägten Dorf ihrer Mutter geblieben, wäre da nicht Szymek mit den feinen Händen. Wären da nicht die Stadt Gdansk und Schuhe, die auf Asphalt klackern. Wäre da nicht die Solidarnosc-Revolution. Und wäre da nicht irgendwann ein Kind, dem Róza ein Zimmer für sich allein wünscht.
Róza verlässt Polen Ende der 1980er Jahre und ihre Tochter Waleria wächst im Westen des wiedervereinigten Deutschlands auf. Sie verlernt ihre Muttersprache und die Welt ihrer Babcia Marianna, einst ihr Zuhause, rückt in immer weitere Ferne. Doch als die erwachsene Waleria erfährt, dass sie keine Kinder bekommen kann, stellen sich ihr unerwartete Fragen: Was bedeutet es, die Letzte zu sein? Was schuldet Waleria den Frauen in ihrer Familie? Und welche Geschichten gehen mit ihr zu Ende?

Info autore

Oliwia Hälterlein, geboren 1986 in Bydgoszcz, studierte Slawistik, Vergleichende Literatur-, Kultur- und Theaterwissenschaft in Salzburg, Krakau und Berlin und ist Absolventin des renommierten Deutschen Literaturinstituts in Leipzig (DLL), wo sie Literarisches Schreiben studiert hat. "Wir Töchter" ist ihr Debütroman. In der Reihe "MaroHefte" ist ihr Essay "Das Jungfernhäutchen gibt es nicht" erschienen. Mehr über die Autorin auf ihrer Website www.oliwiah.de

Riassunto

Die Geschichten von Frauen werden nicht vergessen, sie werden oft gar nicht erst erzählt

"Wir sind Magd, Köchin, Frau, Mutter, Tochter, Schwester. Wir können alles gleichzeitig, umkreisen uns selbst und alle anderen, bis uns schwindelig wird. Wir leben im Sand, auf zerriebener Zeit, auf Wegen ohne Spuren. Wir sind Schwestern und wir sind Töchter und wir sind nicht blutsverwandt. Wir sind auf Sand gewachsen. Unter Birken, Kiefern und Trauerweiden. Wir sind im Sand verwurzelt. Unsere Verwandtschaft liegt im Sand."



Mit poetischer Klarheit und erzählerischer Raffinesse verknüpft Oliwia Hälterlein Alltag und Erinnerung, Körper und Sprache, Herkunft und Zukunft und beschreibt das unsichtbare Band, das die Frauen einer Familie verbindet.



Eine Familie, zwei Jahrhunderte, drei Frauen ihre Geschichten sind miteinander verwoben wie die Seidenfäden der Spinnen am Ende eines langen Sommers. Die Großmutter, Marianna, wächst am Ende des Zweiten Weltkriegs auf und führt das Leben einer einfachen Bäuerin.



Ihre Tochter Róza wäre im vom Sozialismus geprägten Dorf ihrer Mutter geblieben, wäre da nicht Szymek mit den feinen Händen. Wären da nicht die Stadt Gdansk und Schuhe, die auf Asphalt klackern. Wäre da nicht die Solidarnosc-Revolution. Und wäre da nicht irgendwann ein Kind, dem Róza ein Zimmer für sich allein wünscht.



Róza verlässt Polen Ende der 1980er Jahre und ihre Tochter Waleria wächst im Westen des wiedervereinigten Deutschlands auf. Sie verlernt ihre Muttersprache und die Welt ihrer Babcia Marianna, einst ihr Zuhause, rückt in immer weitere Ferne. Doch als die erwachsene Waleria erfährt, dass sie keine Kinder bekommen kann, stellen sich ihr unerwartete Fragen: Was bedeutet es, die Letzte zu sein? Was schuldet Waleria den Frauen in ihrer Familie? Und welche Geschichten gehen mit ihr zu Ende?

Dettagli sul prodotto

Autori Oliwia Hälterlein
Editore Beck
 
Lingue Tedesco
Formato Copertina rigida
Pubblicazione 20.02.2026
 
EAN 9783406843372
ISBN 978-3-406-84337-2
Pagine 357
Peso 453 g
Categorie Narrativa > Romanzi

Literatur, Familie, Migration, Sprache, Feminismus, Geschichte, Kultur, Deutschland, Polen, Frauen, Selbstfindung, Generationen, Herkunft, Mutterschaft, Identität, entspannen, Frauenschicksal, entdecken, Wiedervereinigung, auseinandersetzen, Solidarnosc, FIC044000, FIC019000

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