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Exklusion - Die Debatte über die 'Überflüssigen'

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Das Gesellschaftsempfinden ist am Anfang unseres Jahrhunderts von der Vorstellung beherrscht, daß sich über die alte Unterscheidung von Oben und Unten die neue von Drinnen und Draußen legt. Quer durch die Schichten und Milieus zieht sich eine Spaltung zwischen denen, die von den Veränderungen der gesellschaftlichen Verhältnisse profitieren, und jenen, die nicht mithalten können. Die Provokation des Exklusionsbegriffs besteht darin, daß er eine Verbindung zwischen Rand und Mitte der Gesellschaft herstellt.Was man einst als Randgruppenphänomen von sich weisen konnte, hat die Mitte der Gesellschaft erreicht. Man erlebt schrittweise Degradierungen, die plötzlich eine Schwelle ins soziale Aus überschreiten. Die »Überflüssigen« haben keinen angestammten Ort, nur noch ein gemeinsames Schicksal.Heinz Bude ist Professor für Soziologie an der Universität Kassel und Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung. Andreas Willisch ist am Thünen-Institut Bollewick tätig.

Sommario

Heinz Bude, Andreas Willisch
Die Debatte über die »Überflüssigen«. Einleitung
»Die Überflüssigen«. Ein Gespräch zwischen Dirk Baecker, Heinz Bude, Axel Honneth und Helmut Wiesenthal
Andreas Willisch
Drogen am Eichberg oder Feuer im Ausländerheim
Verwundbarkeit und Marginalisierungsprozesse
Robert Castel
Die Fallstricke des Exklusionsbegriffs
Katherine S. Newman
Kummervolle Zeiten
Felicitas Hillmann
Eine überfällige Diskussion
Heinz Steinert
Die Diagnostik der Überflüssigen
Armin Nassehi
Exklusion als soziologischer oder sozialpolitischer Begriff?
Ingrid Oswald
Mittelschichtsvorbehalte
Jens S. Dangschat
Exclusion - The New American Way of Life?
Martin Kronauer
Plädoyer für ein Exklusionsverständnis ohne Fallstricke
Berthold Vogel
Überflüssige in der Überflussgesellschaft?
Didier Lapeyronnie
Die Ordnung des Formlosen
Markus Schroer
Die im Dunkeln sieht man doch. Inklusion, Exklusion und die Entdeckung der Überflüssigen
Peter Imbusch
»Überflüssige«. Historische Deutungsmuster und potentielle Universalität eines Begriffs
Armut als Delikt. Ein Gespräch mit Loic Wacquant
Anja Weiß
Raumrelationen als zentraler Aspekt weltweiter Ungleichheiten
Heinz Bude
Das Phänomen der Exklusion
Oliver Callies
Konturen sozialer Exklusion
Berthold Vogel
Der Nachmittag des Wohlfahrtsstaats
Andreas Willisch
Die paradoxen Folgen mechanischer Integration

Info autore

Heinz Bude ist Professor für Soziologie an der Universität Kassel und ist Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung.

Andreas Willisch, Jahrgang 1962, Biobauer. 1989 - 1997 Studium der Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, 1998 - 2002 Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung, 2002 Mitbegründer des Thünen-Instituts Bollewick (zus. mit Rainer Land), 2007 - 2012 Koordinator des Projektverbunds "ÜberLeben im Umbruch"; zahlreiche Publikationen zu Ostdeutschland und zu Problemen der sozialen Ausgrenzung.

Riassunto

Das Gesellschaftsempfinden ist am Anfang unseres Jahrhunderts von der Vorstellung beherrscht, daß sich über die alte Unterscheidung von Oben und Unten die neue von Drinnen und Draußen legt. Quer durch die Schichten und Milieus zieht sich eine Spaltung zwischen denen, die von den Veränderungen der gesellschaftlichen Verhältnisse profitieren, und jenen, die nicht mithalten können. Die Provokation des Exklusionsbegriffs besteht darin, daß er eine Verbindung zwischen Rand und Mitte der Gesellschaft herstellt.Was man einst als Randgruppenphänomen von sich weisen konnte, hat die Mitte der Gesellschaft erreicht. Man erlebt schrittweise Degradierungen, die plötzlich eine Schwelle ins soziale Aus überschreiten. Die »Überflüssigen« haben keinen angestammten Ort, nur noch ein gemeinsames Schicksal.

Heinz Bude ist Professor für Soziologie an der Universität Kassel und Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung. Andreas Willisch ist am Thünen-Institut Bollewick tätig.

Dettagli sul prodotto

Con la collaborazione di Hein Bude (Editore), Heinz Bude (Editore), Willisch (Editore), Willisch (Editore), Andreas Willisch (Editore)
Editore Suhrkamp
 
Lingue Tedesco
Formato Tascabile
Pubblicazione 17.12.2007
 
EAN 9783518294192
ISBN 978-3-518-29419-2
Pagine 350
Dimensioni 110 mm x 178 mm x 19 mm
Peso 204 g
Serie suhrkamp taschenbuch wissenschaft
Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft
suhrkamp taschenbuch wissenschaft
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Categorie Scienze sociali, diritto, economia > Scienze politiche > Teorie politiche e storia delle idee

Ausgrenzung, Verstehen, sozialer Abstieg, Aufsatzsammlung

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