Ulteriori informazioni
Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs schien das »Jahrhundert der Monarchie« an sein Ende gekommen. Herrscher wurden gestürzt, ins Exil geschickt oder gar ermordet. Doch die totgesagte Staatsform erwies sich als erstaunlich resilient. In Westeuropa kamen volksnahe Medienmonarchien zu neuer Blüte, in Südeuropa näherten sich die Könige autokratischen und faschistischen Systemen an, exilierte Herrscher hofften auf Wiederkehr und suchten ihre Existenz zu sichern, und in Südosteuropa sollte die Gründung eines neuen Königtums gesellschaftliche Spannungen überwinden. Dieser Band nimmt in breiter europäischer Perspektive die Transformation der Monarchie in der Zwischenkriegszeit in den Blick und macht das ganze Spektrum unterschiedlicher Handlungsmöglichkeiten deutlich.
Info autore
Dr. Sabine Mangold-Will ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Otto-von-Bismarck-Stiftung und lehrt als außerplanmäßige Professorin an der Bergischen Universität Wuppertal Neuere und Neueste Geschichte.
Riassunto
Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs schien das »Jahrhundert der Monarchie« an sein Ende gekommen. Herrscher wurden gestürzt, ins Exil geschickt oder gar ermordet. Doch die totgesagte Staatsform erwies sich als erstaunlich resilient. In Westeuropa kamen volksnahe Medienmonarchien zu neuer Blüte, in Südeuropa näherten sich die Könige autokratischen und faschistischen Systemen an, exilierte Herrscher hofften auf Wiederkehr und suchten ihre Existenz zu sichern, und in Südosteuropa sollte die Gründung eines neuen Königtums gesellschaftliche Spannungen überwinden. Dieser Band nimmt in breiter europäischer Perspektive die Transformation der Monarchie in der Zwischenkriegszeit in den Blick und macht das ganze Spektrum unterschiedlicher Handlungsmöglichkeiten deutlich.
Prefazione
Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs schien das »Jahrhundert der Monarchie« an sein Ende gekommen. Herrscher wurden gestürzt, ins Exil geschickt oder gar ermordet. Doch die totgesagte Staatsform erwies sich als erstaunlich resilient. In Westeuropa kamen volksnahe Medienmonarchien zu neuer Blüte, in Südeuropa näherten sich die Könige autokratischen und faschistischen Systemen an, exilierte Herrscher hofften auf Wiederkehr und suchten ihre Existenz zu sichern, und in Südosteuropa sollte die Gründung eines neuen Königtums gesellschaftliche Spannungen überwinden. Dieser Band nimmt in breiter europäischer Perspektive die Transformation der Monarchie in der Zwischenkriegszeit in den Blick und macht das ganze Spektrum unterschiedlicher Handlungsmöglichkeiten deutlich.