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Familie, Sorge und Recht - Theoretische und empirische Verhältnisbestimmungen

Tedesco · Tascabile

Pubblicazione il 01.03.2026

Descrizione

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Familie, Sorge und Recht konstituieren ein komplexes Verhältnis. Recht ermöglicht und beschränkt Familien- und Sorgebeziehungen, es öffnet und schließt alltägliche Handlungsspielräume, es verspricht Lösungen für soziale Probleme und mobilisiert soziale Kräfte - nicht zuletzt für juristische Transformationen. Die Beiträger*innen loten die Widerspenstigkeiten aus, die diesem Verhältnis und dessen Analyse innewohnen. Mit empirischen und theoretischen Perspektiven aus Soziologie, Europäischer Ethnologie, Kulturwissenschaften, Sozialer Arbeit und Rechtswissenschaften beleuchten sie Forschungsgegenstände und Praxisfelder wie Co-Parenting und queere Lebensformen, sexualisierte Gewalt, Scheidung und Vormundschaft.

Info autore

Felix Gaillinger (M.A.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien. Er forscht und lehrt zu kulturwissenschaftlicher Stadtforschung, radikaler Demokratietheorie, materialistischen Debatten um Öffentlichkeiten, ethnographischer Klassenanalyse sowie Rechtsanthropologie und Familienforschung, konkret etwa zu Unterhaltskonflikten im jungen Erwachsenenalter.Julia Böcker (Dr.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie und Kulturorganisation der Leuphana Universität Lüneburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kultur- und Körpersoziologie,  qualitative Methoden und Emotionen.Manuel Bolz (M.A.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie der Georg-August-Universität Göttingen. Seine Forschungsinteressen umfassen Stadtforschung, Emotionen, Sexualität, Körper und Geschlecht sowie die Politik- und Rechtsanthropologie.Maya Halatcheva-Trapp (Jun.-Prof. Dr. phil.), Soziologin und Psychologin, ist Juniorprofessorin für Forschung in den künstlerischen Therapien an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft (Alfter/Bonn). Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Elternschaft, Familie und Geschlecht, Kunst und Teilhabe sowie Intuition und leiblich-affektive Erfahrungen in der Forschungspraxis.Lisa Yashodhara Haller (Prof. Dr.), Politikwissenschaftlerin, ist Professorin für Sozialpolitik, Ökonomie sozialer Einrichtungen und Dienste an der Hochschule Neubrandenburg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Recht und Organisation sozialer Dienste als angewandte Sozialpolitik, Familienpolitik in der vergleichenden Wohlfahrtsstaatsanalysen, reproduktive Gerechtigkeit, Paar- und Geschlechterforschung sowie feministische Gesellschaftstheorie.

Riassunto

Familie, Sorge und Recht konstituieren ein komplexes Verhältnis. Recht ermöglicht und beschränkt Familien- und Sorgebeziehungen, es öffnet und schließt alltägliche Handlungsspielräume, es verspricht Lösungen für soziale Probleme und mobilisiert soziale Kräfte – nicht zuletzt für juristische Transformationen. Die Beiträger*innen loten die Widerspenstigkeiten aus, die diesem Verhältnis und dessen Analyse innewohnen. Mit empirischen und theoretischen Perspektiven aus Soziologie, Europäischer Ethnologie, Kulturwissenschaften, Sozialer Arbeit und Rechtswissenschaften beleuchten sie Forschungsgegenstände und Praxisfelder wie Co-Parenting und queere Lebensformen, sexualisierte Gewalt, Scheidung und Vormundschaft.

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