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Wounded Humanity - Verletzliches Menschsein - Eine Anthropologie der helfenden Berufe

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"Wounded Humanity": das Leitmotiv der helfenden Berufe
Jede Klientin, jeder Klient bringt eine eigene Verletzungsgeschichte mit - ein persönliches verletztes Menschsein. Verletzlichsein ist das, was alle Menschen gemeinsam haben. Daher wäre zu erwarten, dass es im Mittelpunkt des Gesellschafts-, Rechts- und Sozialsystems steht. Dies ist jedoch nicht der Fall. Leitend ist die Vorstellung des "autonomen", "selbständigen", "unabhängigen" Menschen. Ein solches Menschenbild kann den Lebenserfahrungen erkrankter, traumatisierter, trauernder oder sozial isolierter Menschen nicht gerecht werden.
Dieses Buch lädt Fachpersonen der helfenden Berufe dazu ein, ihr handlungsleitendes Menschenbild fundamental zu hinterfragen. Dies geschieht auf der Basis von Forschungserkenntnissen, die den Menschen als symbiotisches Lebewesen beschreiben - jederzeit angewiesen auf responsive, bedrohungsfreie soziale Nähe und interpersonale Co-Regulation. Der Mensch ist verletzlich, weil er ein Beziehungswesen ist. Menschliche Beziehungen sind jedoch unvollkommen - jederzeit können sie abschwächen, enden oder toxisch werden. Hinzu kommen politische und historische Verletzungsverhältnisse als chronische Stressoren. Somit sind es die Brüche und Entbehrungen, die Verluste und Abwesenheiten, die dem menschlichen Leben seine fragile, tragische "Struktur" verleihen.
Anhand zentraler Themen wie Schmerz, Leiden, Trauma, frühes Verletzlichsein in der Kindheit und spätes Verletzlich-sein im Alter entstehen in diesem Buch Grundzüge einer Anthropologie des verletzlichen Menschseins auf wissenschaftlicher Basis. Vor diesem Hintergrund zeigt sich das "Therapeutische" in anderem Licht. Wie können Fachpersonen "Wounded Humanity" adressieren? Wie eröffnen sie verletzten und verletzlichen Menschen bewohnbare Beziehungsräume?

Riassunto

„Wounded Humanity“: das Leitmotiv der helfenden Berufe
Jede Klientin, jeder Klient bringt eine eigene Verletzungsgeschichte mit – ein persönliches verletztes Menschsein. Verletzlichsein ist das, was alle Menschen gemeinsam haben. Daher wäre zu erwarten, dass es im Mittelpunkt des Gesellschafts-, Rechts- und Sozialsystems steht. Dies ist jedoch nicht der Fall. Leitend ist die Vorstellung des „autonomen“, „selbständigen“, „unabhängigen“ Menschen. Ein solches Menschenbild kann den Lebenserfahrungen erkrankter, traumatisierter, trauernder oder sozial isolierter Menschen nicht gerecht werden.
Dieses Buch lädt Fachpersonen der helfenden Berufe dazu ein, ihr handlungsleitendes Menschenbild fundamental zu hinterfragen. Dies geschieht auf der Basis von Forschungserkenntnissen, die den Menschen als symbiotisches Lebewesen beschreiben – jederzeit angewiesen auf responsive, bedrohungsfreie soziale Nähe und interpersonale Co-Regulation. Der Mensch ist verletzlich, weil er ein Beziehungswesen ist. Menschliche Beziehungen sind jedoch unvollkommen – jederzeit können sie abschwächen, enden oder toxisch werden. Hinzu kommen politische und historische Verletzungsverhältnisse als chronische Stressoren. Somit sind es die Brüche und Entbehrungen, die Verluste und Abwesenheiten, die dem menschlichen Leben seine fragile, tragische „Struktur“ verleihen.
Anhand zentraler Themen wie Schmerz, Leiden, Trauma, frühes Verletzlichsein in der Kindheit und spätes Verletzlich-sein im Alter entstehen in diesem Buch Grundzüge einer Anthropologie des verletzlichen Menschseins auf wissenschaftlicher Basis. Vor diesem Hintergrund zeigt sich das „Therapeutische“ in anderem Licht. Wie können Fachpersonen „Wounded Humanity“ adressieren? Wie eröffnen sie verletzten und verletzlichen Menschen bewohnbare Beziehungsräume?

Dettagli sul prodotto

Autori Diana Staudacher
Editore Hogrefe (vorm. Verlag Hans Huber )
 
Lingue Tedesco
Formato Tascabile
Pubblicazione 27.11.2025
 
EAN 9783456861371
ISBN 978-3-456-86137-1
Pagine 240
Dimensioni 155 mm x 14 mm x 225 mm
Peso 404 g
Categorie Scienze naturali, medicina, informatica, tecnica > Medicina > Specializzazioni mediche

Humanismus, Physiotherapie, Ergotherapie, Orientieren, Verletzlichkeit, Anthropologische Grundlagen, Therapeutische Beziehung, Palliativ Care

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