Fr. 48.70

Das verborgene Leben der Dinge - Eine Wissensgeschichte zwischen Ethnographie und Kunst im Petersburg der Jahrhundertwende

Tedesco · Copertina rigida

Pubblicazione il 18.03.2026

Descrizione

Ulteriori informazioni

Die Begegnung mit dem ethnographischen Objekt revolutionierte die Moderne Kunst. Wie verlief diese Begegnung im russischen Imperium?Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verfasste der Petersburger Künstler Vladimir Markov die ersten russischsprachigen Schriften zu afrikanischer, ozeanischer und nordasiatischer Kunst. Dieses Buch verfolgt die Spuren der in diesen Schriften abgebildeten Objekte aus ihren Herkunftskontexten an der Westküste Afrikas, den Ufern des Amur und der Insel Rapa Nui im Südostpazifik bis nach Petersburg. Was hatten diese Objekte gemein und was sahen die Petersburger Künstler in ihnen? Mit dem methodischen Werkzeug von Latours Akteur-Netzwerk-Theorie untersucht Johanna Hügel, wie die Objekte durch ihre wechselnden Kontexte in der Ethnographie, im Museum und in der Kunst mit jeweils neuen Bedeutungen belegt werden.Diese wissensgeschichtlichen Verknüpfungen und Verflechtungen erhalten ihre eigentliche Bedeutsamkeit erst vor dem Hintergrund aktueller kulturtheoretischer Debatten über die Definition der Moderne: Die Faszination für die Objekte besteht darin, dass sie etwas verkörpern, was es in der Moderne eigentlich nicht mehr geben darf: die Lebendigkeit der Dinge. Vor diesem Hintergrund entfalten sich neue Perspektiven auf die Aufarbeitung kolonialer Wissens- und Objektbestände und der Frage nach deren Restitution.

Info autore

Johanna Hügel, geb. 1992, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte der Universität Erfurt. Nach Studium und längeren Forschungsaufenthalten in Tübingen, Moskau, Freiburg, Tbilissi, Mainz und Ljubljana wurde sie mit »Kunst, Ethnographie und das verborgene Leben der Dinge, Petersburg 1890-1920« an der Universität Tübingen promoviert. Aktuell arbeitet sie vor allem zur Politischen Epistemologie und Geschichte post- und dekolonialer Theorien.

Riassunto

Die Begegnung mit dem ethnographischen Objekt revolutionierte die Moderne Kunst. Wie verlief diese Begegnung im russischen Imperium?

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verfasste der Petersburger Künstler Vladimir Markov die ersten russischsprachigen Schriften zu afrikanischer, ozeanischer und nordasiatischer Kunst. Dieses Buch verfolgt die Spuren der in diesen Schriften abgebildeten Objekte aus ihren Herkunftskontexten an der Westküste Afrikas, den Ufern des Amur und der Insel Rapa Nui im Südostpazifik bis nach Petersburg. Was hatten diese Objekte gemein und was sahen die Petersburger Künstler in ihnen? Mit dem methodischen Werkzeug von Latours Akteur-Netzwerk-Theorie untersucht Johanna Hügel, wie die Objekte durch ihre wechselnden Kontexte in der Ethnographie, im Museum und in der Kunst mit jeweils neuen Bedeutungen belegt werden.
Diese wissensgeschichtlichen Verknüpfungen und Verflechtungen erhalten ihre eigentliche Bedeutsamkeit erst vor dem Hintergrund aktueller kulturtheoretischer Debatten über die Definition der Moderne: Die Faszination für die Objekte besteht darin, dass sie etwas verkörpern, was es in der Moderne eigentlich nicht mehr geben darf: die Lebendigkeit der Dinge. Vor diesem Hintergrund entfalten sich neue Perspektiven auf die Aufarbeitung kolonialer Wissens- und Objektbestände und der Frage nach deren Restitution.

Dettagli sul prodotto

Autori Johanna Hügel
Editore Wallstein
 
Lingue Tedesco
Formato Copertina rigida
Pubblicazione 18.03.2026
 
EAN 9783835358652
ISBN 978-3-8353-5865-2
Pagine 400
Illustrazioni mit 30 z.T. farb. Abb.
Serie Historische Wissensforschung
Categorie Scienze umane, arte, musica > Storia > Storia della cultura

Sankt Petersburg, Kunsttheorie, Theorie, Netzwerk, Kolonialismus, Aneignung, Restitution, Latour, Akteur, Kulturelle, Dekolonisation und postkoloniale Studien, Erste Hälfte 20. Jahrhundert (ca. 1900 bis ca. 1950), Zweite Hälfte 19. Jahrhundert (ca. 1850 bis ca. 1899)

Recensioni dei clienti

Per questo articolo non c'è ancora nessuna recensione. Scrivi la prima recensione e aiuta gli altri utenti a scegliere.

Scrivi una recensione

Top o flop? Scrivi la tua recensione.

Per i messaggi a CeDe.ch si prega di utilizzare il modulo di contatto.

I campi contrassegnati da * sono obbligatori.

Inviando questo modulo si accetta la nostra dichiarazione protezione dati.