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Leben und Arbeiten mit Tieren - Haustierhaltung und Tierdienstleistung als Lebensformen

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In den vergangenen Jahrzehnten hat in Deutschland eine rasante Expansion der privaten Haustierhaltung stattgefunden. Neben Hunden, Pferden, Katzen und Kleintieren gehören heute auch Tiere wie Hühner, Schlangen und Schnecken dazu. Doch warum und wie erlangen diese Tiere einen Stellenwert vergleichbar zu geliebten Familienmitgliedern oder besten Freunden? Und welchen Anteil haben Dienstleistungen an diesem Resultat? Erstmals hat sich ein soziologisches Forschungsteam in Deutschland mittels Beobachtungen, Interviews und Feldstudien mit diesen Fragen beschäftigt.Die vorgestellten Befunde zeigen, dass Tiere einen weitreichenden Einfluss auf die gesamte Lebensgestaltung nehmen: Alltagsabläufe und bisherige Routinen wandeln sich, und Tiere veranlassen Menschen dazu, den Lebensort, den Freundeskreis oder sogar die Familienplanung, die Partnerschaft oder die Berufslaufbahn zu verändern. Deutlich wird, dass sich hier Lebensformen der Spezies etablieren, die Hinweise auf die Eigenlogik und mögliche Verschiebungen in Mensch-Natur-Verhältnissen geben.https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode

Info autore

Prof. Dr. Kerstin Jürgens leitet seit 2008 das Fachgebiet Mikrosoziologie an der Universität Kassel und forscht seit den 1990er Jahren zum Wandel der Lebensführung. Arbeit, Zeit, Familie, Gesunderhaltung und Digitalisierung zählen zu den Schwerpunktthemen. Mit Tier-Mensch-Beziehungen erkundet sie aktuell eine weitere Facette der Gesellschaft.
Sarah Mönkeberg, Dr. phil., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Mikrosoziologie an der Universität Kassel und hat im DFG-geförderten Projekt »Tiere als Gefährten« das Leben mit Tieren beforscht.
Markus Kurth ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Mikrosoziologie der Universität Kassel und hat im DFG-geförderten Projekt »Tiere als Gefährten« insbesondere Dienstleistungen für Tiere beforscht.

Riassunto

In den vergangenen Jahrzehnten hat in Deutschland eine rasante Expansion der privaten Haustierhaltung stattgefunden. Neben Hunden, Pferden, Katzen und Kleintieren gehören heute auch Tiere wie Hühner, Schlangen und Schnecken dazu. Doch warum und wie erlangen diese Tiere einen Stellenwert vergleichbar zu geliebten Familienmitgliedern oder besten Freunden? Und welchen Anteil haben Dienstleistungen an diesem Resultat? Erstmals hat sich ein soziologisches Forschungsteam in Deutschland mittels Beobachtungen, Interviews und Feldstudien mit diesen Fragen beschäftigt.
Die vorgestellten Befunde zeigen, dass Tiere einen weitreichenden Einfluss auf die gesamte Lebensgestaltung nehmen: Alltagsabläufe und bisherige Routinen wandeln sich, und Tiere veranlassen Menschen dazu, den Lebensort, den Freundeskreis oder sogar die Familienplanung, die Partnerschaft oder die Berufslaufbahn zu verändern. Deutlich wird, dass sich hier Lebensformen der Spezies etablieren, die Hinweise auf die Eigenlogik und mögliche Verschiebungen in Mensch-Natur-Verhältnissen geben.

https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode

Prefazione

Soziologie der Tier-Mensch-Beziehungen

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