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Der Staatsbewohner - Erzählungen | Vom Autor des Kultbuchs »Die Baugrube«

Tedesco · Copertina rigida

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Descrizione

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Der unbequeme Klassiker der russischen Literatur
Besten Willens, beim Bau der Republik mitzuarbeiten, brechen Platonows Helden in die Weiten der neuen sowjetischen Erde auf, um nach dem Rechten zu sehen und die menschlichen Fundamente zu überprüfen. Die Fragen, die sie stellen, stoßen auf Unverständnis. Makar, ein kleiner Bauer, gerät darüber in Verzweiflung und landet am Ende im Irrenhaus, wo man den Kranken aus Lenins Schriften vorliest. Anders der für das Transportwesen zuständige Weretennikow. Er spricht den Staat mit »Sie« an und rät jedem, der leidet, er solle gefälligst warten und so lange leben, bis der Staat ihn bemerkt und sich um ihn kümmert.
Während sich in diesem »Staatsbewohner« der Prototyp des zynischen Untertanen und Mitläufers ausbildet, tritt in der meisterhaften Reisenovelle »Zu Gute« ein enthusiastisch Suchender auf, der die Mängel, die er entdeckt, nicht verschweigen kann. Die Veröffentlichung dieses Textes, der Stalins Zorn erregte, war der Anfang vom Ende der schriftstellerischen Karriere Platonows. Bis zu seinem Tod 1951 konnte er nichts mehr von vergleichbarem Rang veröffentlichen.

Info autore










Andrej Platonow, 1899 in Woronesch geboren, begann mit 14 Jahren zu arbeiten, absolvierte später das Eisenbahnertechnikum und war in den 20er Jahren als Ingenieur für Bewässerungstechnik und Elektrifizierung tätig. Seit 1918 publizierte er Lyrik, Erzählungen und journalistische Arbeiten. Seine Hauptwerke, Tschewengur (1926) und Die Baugrube (1930), konnten nicht erscheinen. Platonow starb 1951. Erst in den 80er Jahren setzte seine Wiederentdeckung ein.

Gabriele Leupold ist Übersetzerin aus dem Russischen (u. a. Michail Bachtin, Vladimir Sorokin, Michail Ryklin) und Veranstalterin von Workshops für Übersetzer und Studierende. Für ihre Arbeit erhielt sie mehrere Preise, u.a. den Celan Preis (2002) für die Übersetzung von Andrej Belyjs Petersburg, sowie den Johann-Heinrich-Voß-Preis (2012).

Gabriele Leupold ist Übersetzerin aus dem Russischen (u. a. Michail Bachtin, Vladimir Sorokin, Michail Ryklin) und Veranstalterin von Workshops für Übersetzer und Studierende. Für ihre Arbeit erhielt sie mehrere Preise, u.a. den Celan Preis (2002) für die Übersetzung von Andrej Belyjs Petersburg, sowie den Johann-Heinrich-Voß-Preis (2012).


Relazione

»Platonows satirische Szenen sind plastisch, beißend und dialogstark. Und das wirkt ungemindert auch fast 100 Jahre nach ihrem Erscheinen.« Cornelius Wüllenkemper Deutschlandfunk 20251222

Dettagli sul prodotto

Autori Andrej Platonow
Con la collaborazione di Gabriele Leupold (Postfazione), Gabriele Leupold (Traduzione)
Editore Suhrkamp
 
Lingue Tedesco
Formato Copertina rigida
Pubblicazione 17.12.2025
 
EAN 9783518431146
ISBN 978-3-518-43114-6
Pagine 207
Dimensioni 130 mm x 212 mm x 24 mm
Peso 352 g
Categorie Narrativa > Romanzi > Capolavori fino al 1945

Osteuropa, Ungehorsam, Russland, UdSSR, Sowjetunion, Sowjetunion, Franz Kafka, James Joyce, Neuübersetzung, Repression, Untertan, Robert Musil, Mitläufertum, auseinandersetzen, Weltliteraur, russische Moderne, Josef Wissarionowitsch Stalin, ca. 1940 bis ca. 1949, ca. 1950 bis ca. 1959, Wladimir Iljitsch Lenin, Wahrheitsliebe, UdSSR Sowjetunion, Die Baugrube

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