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Tanzende Spiegel

Tedesco · Copertina rigida

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Descrizione

Ulteriori informazioni

Ein packender autofiktionaler Roman um ein lange gehegtes Familiengeheimnis, schmerzhafte Liebe und die gesellschaftlichen Grenzen, mit denen Frauen konfrontiert werden
Vom zerbombten Nachkriegsdeutschland ins Großbritannien von heute:
eine Geschichte um eine ganz besondere Mutter-Tochter-Beziehung und das Schweigen über die Vergangenheit in der Gesellschaft und in den Familien
Eine junge Frau im Deutschland der frühen Nachkriegsjahre ist auf der Suche nach Aufbruch, Glück und Intensität. Obwohl sie mit einem anderen Mann verlobt ist, beginnt sie ein leidenschaftliches Verhältnis mit ihrem Vorgesetzten, einem zwanzig Jahre älteren Familienvater. Als sie schwanger wird, muss sie jenseits der gesellschaftlichen Normen eine Entscheidung über Leben und Tod treffen. Mehr als ein halbes Jahrhundert später versucht ihre Tochter, die als alternde Psychotherapeutin in Großbritannien arbeitet und nach dem Tod ihres Mannes auf der Suche nach einem neuen Anfang ist, diese Entscheidung zu verstehen. Mehr und mehr wird ihr Leben zum Spiegelbild des Lebens ihrer Mutter und zum Echo schmerzhafter Liebeserfahrungen, als sie sich in eine Patientin verliebt. Bald wünscht sie sich, auch außerhalb ihrer Praxis Kontakt zu dieser jungen Cellistin aufzunehmen, und droht dabei, alles aufs Spiel zu setzen ...

Info autore

Annette Byford, geboren und aufgewachsen in Deutschland, lebt seit vierzig Jahren in Großbritannien, wo sie als analytische Psychotherapeutin arbeitet. Sie hat mehrere Sachbücher zum Thema Familiendynamik veröffentlicht. Tanzende Spiegel ist ihr Debütroman.

Riassunto

Ein packender autofiktionaler Roman um ein lange gehegtes Familiengeheimnis, schmerzhafte Liebe und die gesellschaftlichen Grenzen, mit denen Frauen konfrontiert werden

Vom zerbombten Nachkriegsdeutschland ins Großbritannien von heute:


eine Geschichte um eine ganz besondere
Mutter-Tochter-Beziehung
und das
Schweigen über die Vergangenheit
in der Gesellschaft und in den Familien


Eine junge Frau im Deutschland der
frühen Nachkriegsjahre
ist auf der Suche nach Aufbruch, Glück und Intensität. Obwohl sie mit einem anderen Mann verlobt ist, beginnt sie ein
leidenschaftliches Verhältnis
mit ihrem Vorgesetzten, einem zwanzig Jahre älteren Familienvater. Als sie schwanger wird, muss sie jenseits der gesellschaftlichen Normen eine
Entscheidung über Leben und Tod treffen
. Mehr als ein halbes Jahrhundert später versucht ihre Tochter, die als alternde
Psychotherapeutin
in Großbritannien arbeitet und nach dem Tod ihres Mannes auf der Suche nach einem neuen Anfang ist, diese Entscheidung zu verstehen. Mehr und mehr wird ihr Leben zum Spiegelbild des Lebens ihrer Mutter und zum Echo schmerzhafter Liebeserfahrungen, als sie sich in eine
Patientin verliebt
. Bald wünscht sie sich, auch außerhalb ihrer Praxis Kontakt zu dieser jungen Cellistin aufzunehmen, und droht dabei, alles aufs Spiel zu setzen ...

Prefazione

Annette Byfords Debüt über weibliches Begehren

Dettagli sul prodotto

Autori Annette Byford
Con la collaborazione di Annette Byford (Editore), Annette Byford (Traduzione)
Editore Ars Vivendi
 
Lingue Tedesco
Formato Copertina rigida
Pubblicazione 27.08.2025
 
EAN 9783747207109
ISBN 978-3-7472-0710-9
Pagine 232
Dimensioni 145 mm x 22 mm x 215 mm
Peso 405 g
Illustrazioni Hardcover mit Lesebändchen
Categorie Narrativa > Romanzi > Letteratura contemporanea (dal 1945)

Nachkriegszeit, Psychotherapie, Emanzipation, Grossbritannien, England, Familiengeheimnis, Autobiografie, Affäre, Neuanfang, Liebesgeschichte, Deutsche Geschichte, uneheliches Kind, Nachkriegszeit Deutschland, Debüt, Kriegstrauma, Frauenbild, Abtreibung, Patientin, Therapeutin, mutter tochter beziehung, ungewollte Schwangerschaft, selbstmordgedanken, Eine Frau, Julia Schoch, Annie Ernaux, Liebe zwischen Frauen, auseinandersetzen, leiblicher Vater, Stay away from Gretchen, deutschland nach dem zweiten weltkrieg

Recensioni dei clienti

  • Beeindruckender Debütroman mit psychologischem Tiefgang

    Scritta il 11. ottobre 2025 da Bücherfreundin.

    In ihrem autofiktionalen Debütroman "Tanzende Spiegel" verwebt die Psychotherapeutin Annette Byford, die in Deutschland aufgewachsen ist und seit 40 Jahren in Großbritannien lebt, die Lebensgeschichte ihrer Mutter mit ihrer eigenen.

    Die namenlose Mutter ist Anfang zwanzig und lebt in Wiesbaden. Sie ist mit dem Medizinstudenten Walter verlobt, den sie an der Universität Münster kennenlernte. Die junge Frau fühlte sich sehr schnell durch die Verbindung eingeengt und verließ nach dem ersten Semester die Stadt. Sie hat sich ein kleines Dachzimmer gemietet und eine Bürotätigkeit angenommen. Walter wird bald eine eigene Praxis bekommen, doch die Mutter der Autorin ist noch nicht bereit zu heiraten, nach den entbehrungsreichen Kriegsjahren ist sie lebenshungrig und genießt es, ins Kino zu gehen und sich mit ihren Kollegen zu treffen. Ihr Vorgesetzter bemüht sich intensiv um sie, und sie beginnen ein heimliches Verhältnis, das nicht folgenlos bleibt.

    Im Hier und Jetzt lernen wir die Anfang der fünfziger Jahre geborene Ich-Erzählerin kennen, die als Psychotherapeutin arbeitet und seit zwei Jahren verwitwet ist. Sie hat viele Freunde und ein funktionierendes soziales Netzwerk. Eine junge Patientin weckt intensive Gefühle in ihr, sie denkt ständig an sie, und in ihren Tagträumen sind sie und die Cellistin ein Paar. Die Psychotherapeutin wünscht sich immer öfter, die junge Frau auch außerhalb der Praxis zu treffen. Sie gerät in einen tiefen Gewissenskonflikt, überschreitet bereits Grenzen und wird bald eine Entscheidung treffen müssen.

    Die Handlung ist auf zwei Zeitebenen erzählt, auf der ersten begleiten wir die Mutter der Autorin ab einem Alter von etwa 22 Jahren, auf der zweiten Zeitebene erleben wir den Alltag der Psychotherapeutin und folgen ihren Erinnerungen an ihre Mutter. Die Geschichte wechselt ständig von der Gegenwart in die Vergangenheit und zurück. Durch die Kursivschrift sind die Zeitsprünge sehr gut erkennbar.

    "Tanzende Spiegel" ist ein ganz wunderbares, ein kluges und berührendes Buch. Die schöne Sprache und der ruhige Erzählstil der Autorin haben mich von Beginn an begeistert. Die Autorin beschreibt ihre Mutter mit viel Liebe und Empathie. Es hat mir sehr viel Lesefreude bereitet, in die Lebensgeschichten der beiden Frauen einzutauchen. Ich mochte die junge Frau, die im Nachkriegsdeutschland die Liebe sucht, ihre Freiheit schätzt und selbstbestimmt leben möchte. Sie kann sich noch nicht mit der damaligen Rollenzuweisung als Mutter und Hausfrau identifizieren, und doch zwingen die Umstände sie zu einer lebenswichtigen Entscheidung. Ein halbes Jahrhundert später muss ihre Tochter feststellen, dass ihr Leben immer mehr zum Spiegelbild des Lebens der Mutter geworden ist, und auch sie muss eine wichtige Entscheidung treffen.

    Ich habe das Buch, in dem es neben Liebe, Schuld und dem Schweigen über die Vergangenheit auch um eine Mutter-Tochter-Beziehung und ein Familiengeheimnis geht, sehr gern gelesen, es hat mich gefesselt und zutiefst berührt.
    Am Ende des Romans weist die Autorin darauf hin, dass es sich um ein fiktives Werk handelt. Lediglich die Geschichte der Mutter beruht auf wahren Begebenheiten, die Abschnitte, die sich mit der Therapie befassen, sind fiktiv.

    Absolute Leseempfehlung für alle, die gern anspruchsvolle Romane mit psychologischem Tiefgang lesen!

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