Ulteriori informazioni
Dieses Buch interpretiert die Themen Geschichte, Subjektivität und Verantwortung im Theater Elfriede Jelineks. Jelinek ergründet dramatische und historische Deutungskonventionen, greift sie aber gleichzeitig immer wieder und auch kritisch auf (Figur, Subjektivität, Geschichte). Eine Auseinandersetzung mit europäischer Geistesgeschichte (u. a. Hegel, Hölderlin, Freud) ist zentral, um sich auf sie zu beziehen, sie zu hinterfragen und sich auch von ihr abzuwenden. Die Arbeit analysiert fünf Stücke, darunter "Wolken.Heim." und "Am Königsweg", und beleuchtet historische und subjekttheoretische Brüche sowie Genderaspekte in Jelineks Geschichtstheater.
Sommario
1. Einleitung.- 2. Nach dem 'Ende des Geschichtstheaters'.- 3. Geschichte aus weiblichem Blick?.- 4. Perspektiven zur Subjektivität im Theater Elfriede Jelineks.- 5. Fazit.
Info autore
Anna Lenz studierte Literaturwissenschaft, Anglistik und Bildwissenschaften in Saarbrücken, Bergamo und Bielefeld. Ihre Dissertation mit dem Titel "als wären wir geschichtslos". Zum Geschichtstheater bei Elfriede Jelinek wurde im März 2023 abgeschlossen. Seit 2018 ist sie Mitarbeiterin in der Literaturwissenschaft an der Universität Bielefeld. Ihre Forschungsinteressen sind Gegenwartstheater, Österreichische Literatur, Literatur und Geschichte sowie Literatur und Pop.
Riassunto
Dieses Buch interpretiert die Themen Geschichte, Subjektivität und Verantwortung im Theater Elfriede Jelineks. Jelinek ergründet dramatische und historische Deutungskonventionen, greift sie aber gleichzeitig immer wieder und auch kritisch auf (Figur, Subjektivität, Geschichte). Eine Auseinandersetzung mit europäischer Geistesgeschichte (u. a. Hegel, Hölderlin, Freud) ist zentral, um sich auf sie zu beziehen, sie zu hinterfragen und sich auch von ihr abzuwenden. Die Arbeit analysiert fünf Stücke, darunter „Wolken.Heim.“ und „Am Königsweg“, und beleuchtet historische und subjekttheoretische Brüche sowie Genderaspekte in Jelineks Geschichtstheater.