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Emotional Female - Mein Weg in den Burnout und wieder heraus: Eine junge Ärztin berichtet. . Vom Kampf gegen toxische Arbeitskultur zur Selbstfindung und Stärke

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Descrizione

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Yumiko Kadota war der Traum aller asiatischen Eltern: Musterschülerin, Medizinstudentin, immer die Beste. Sie ordnete alles der ersehnten Karriere unter. Doch die Realität im öffentlichen Gesundheitswesen brach sie. Überarbeitung, Sexismus, Mobbing und Belästigung. Man nannte sie »emotional«, »zu selbstbewusst«. Irgendwann war es zu viel, Yumiko kündigte. Als sie ihren Blog mit den Worten begann: »Ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal sagen würde, aber ich gebe auf. Ich gebe meinen Traum auf, Chirurgin zu werden«, ging ihre Geschichte viral. Seither ist Yumiko Kadota die Stimme ihrer Generation, wenn es um Burnout geht und darum, nach einem Zusammenbruch wieder auf die Beine zu kommen.

Info autore

Yumiko Kadota
ist eine Ärztin aus Sydney. Sie hat ihre Tätigkeit in einem öffentlichen Krankenhaus aufgegeben, nachdem sie an Burnout erkrankte, und arbeitet nun im privaten Gesundheitswesen. Ihre Geschichte wurde bekannt, nachdem sie im Februar 2019 in einem Blog über ihre Erfahrungen im Gesundheitssystem berichtete und mit den Worten begann: »Ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal sagen würde, aber ich bin gebrochen. Ich gebe auf. Ich bin fertig. Ich gebe meinen Traum, Chirurgin zu werden, auf.« Sie bloggt über die Themen, die das spiegeln, was sie heute ist: Öko-Kriegerin, Yogi, Bücherwurm.

Riassunto


Yumiko Kadota war der Traum aller asiatischen Eltern: Musterschülerin, Medizinstudentin, immer die Beste. Sie ordnete alles der ersehnten Karriere unter. Doch die Realität im öffentlichen Gesundheitswesen brach sie. Überarbeitung, Sexismus, Mobbing und Belästigung. Man nannte sie »emotional«, »zu selbstbewusst«. Irgendwann war es zu viel, Yumiko kündigte. Als sie ihren Blog mit den Worten begann: »Ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal sagen würde, aber ich gebe auf. Ich gebe meinen Traum auf, Chirurgin zu werden«, ging ihre Geschichte viral. Seither ist Yumiko Kadota die Stimme ihrer Generation, wenn es um Burnout geht und darum, nach einem Zusammenbruch wieder auf die Beine zu kommen.


Recensioni dei clienti

  • Ehrlicher Bericht, verpasste Chancen

    Scritta il 27. giugno 2025 da Seitenmusik.

    In Emotional Female beschreibt Yumiko Kadota ihren Weg von der ehrgeizigen Medizinstudentin zur ausgebrannten Ärztin – ein erschütternder Bericht über Überarbeitung, Sexismus, Mobbing und psychische Belastung im australischen Gesundheitssystem. Sie schildert eindringlich, wie sie nach Jahren der Selbstausbeutung schließlich in einem Yoga-Retreat landet, um ihre Depression zu verarbeiten.

    Ihre Erschöpfung bringt sie auf den Punkt:
    „Ich arbeite jetzt den vierundzwanzigsten Tag am Stück, und ich glaube nicht, dass ich so weitermachen kann“ (S. 302).
    Der Satz verdeutlicht, wie sehr junge Ärzt:innen im Klinikalltag zermürbt werden – und wie hilflos das System reagiert: mit Ignoranz und Durchhalteparolen.

    Besonders stark ist das Buch, wenn es die Tabuisierung psychischer Erkrankungen im Gesundheitswesen zeigt. Kadotas Reaktion auf ihre Diagnose –
    „Ich kann nicht depressiv sein. Ich bin ein glücklicher Mensch, nur momentan total erschöpft“ (S. 306) –
    macht klar, wie tief das Stigma sitzt. Dass laut Statistik fast 50 % der Ärzt:innen psychisch Erkrankte als weniger kompetent wahrnehmen (S. 352), zeigt die Dringlichkeit, diese Strukturen zu hinterfragen.

    Doch genau hier liegt die Schwäche des Buchs: Es bleibt zu oft bei der persönlichen Ebene stehen. Kadota beschreibt eindrücklich, was sie erlebt – analysiert aber selten, warum das System so ist. Warum versagen Führungskräfte? Warum bleiben strukturelle Machtverhältnisse unausgesprochen? Die Kritik bleibt fragmentarisch.

    Irritierend ist auch das Kapitel über das Yoga-Retreat. Kadota beschreibt eine überwiegend weiße Gruppe westlicher Frauen, während lokale Stimmen unsichtbar bleiben (S. 313). Das Thema kulturelle Aneignung wird zwar gestreift, aber nicht kritisch vertieft. Stattdessen dient das Retreat als spirituelle Zuflucht – problematische Aspekte des Yoga-Tourismus bleiben unbeleuchtet.

    Ein weiterer Punkt: Emotionalität wird im Buch als Schwäche wahrgenommen, ein Bild, das nicht wirklich aufgebrochen wird. Kadota wird geraten, keine Gefühle zu zeigen, besonders nicht in der Chirurgie (S. 310). Damit spiegelt sie zwar realistisch die Erwartungen im System – bleibt aber auch hier eher beobachtend als fordernd.

    Fazit:
    Emotional Female ist ein wichtiges, mutiges Buch über Burnout, Depression und strukturelle Missstände im Medizinbetrieb. Kadotas persönliche Schilderungen sind eindrucksvoll und schmerzhaft ehrlich. Doch das Buch bleibt letztlich zu sehr bei der Einzelerfahrung – eine systematische, tiefergehende Kritik fehlt. Für diese verpassten Chancen: 2 von 5 Sternen.

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