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Medium, Medium - Elemente einer Anthropologie

Tedesco · Copertina rigida

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Wer an Medien denkt, hat meist ihre Ausformung in technischen Apparaten vor Augen, vom ersten Telegrafen bis zu den heutigen Kommunikations- und Speichermedien. Dabei gerät außer Acht, dass dem Begriff des Mediums auch eine schon vor der Technologie existierende Bedeutung zukommt, in der es jene bezeichnet, die zwischen Himmel und Erde, zwischen Lebenden und Toten, zwischen An- und Abwesenden vermitteln können. Wenn sich Medialität über Jahrtausende als Praxis fassen lässt, die Menschen und Nicht-Menschen verbindet, findet in der Moderne ein Bruch statt: Medien fallen mit Technologie in eins, und aus einer vielfältigen Fremdheit der Medien wird ein Wechselspiel von Prothese und Fernbedienung.
In seiner bahnbrechenden Studie verschiebt Erhard Schüttpelz die Perspektive der Medienwissenschaften: von der Waffe zum Behältnis, von der Schrift zur Sprache, von der Magie zum Ritual. Und er stellt die Frage, was Medien tatsächlich sind, wenn wir immer schon in Mediengesellschaften gelebt haben.

Info autore










Erhard Schüttpelz, 1961 geboren, ist nach dem Studium der Germanistik, Anglistik, Ethnologie in Hannover, Exeter und Bonn und Forschungstätigkeiten in Oxford, Köln, New York, Konstanz und Wien seit 2005 Professor für Medientheorie an der Universität Siegen. 2025 wurde er mit dem Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung ausgezeichnet.
https://www.warburg-haus.de/tagebuch/erhard-schuettpelz-ist-wissenschaftspreistraeger-der-aby-warburg-stiftung-2025/

Karin Harrasser ist Kulturwissenschaftlerin und forscht zu Körper, Technik und Science-Fiction. Sie hat Donna Haraway ins Deutsche übersetzt und war an verschiedenen künstlerischen und kuratorischen Projekten beteiligt. In den letzten Jahren hat sich ihre Forschung auf Fragen der (kulturellen) Gewalt als Element von transatlantischen Beziehungen verlagert, die sie in Kolumbien und Bolivien untersucht, zuletzt erschien dazu Surazo. Monika und Hans Ertl: Eine deutsche Geschichte in Bolivien. Sie lebt in Linz, wo sie eine Professur an der Kunstuniversität innehat, außerdem ist Harrasser Kodirektorin des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften (ifk) in Wien.


Riassunto

Wer an Medien denkt, hat meist ihre Ausformung in technischen Apparaten vor Augen, vom ersten Telegrafen bis zu den heutigen Kommunikations- und Speichermedien. Dabei gerät außer Acht, dass dem Begriff des Mediums auch eine schon vor der Technologie existierende Bedeutung zukommt, in der es jene bezeichnet, die zwischen Himmel und Erde, zwischen Lebenden und Toten, zwischen An- und Abwesenden vermitteln können. Wenn sich Medialität über Jahrtausende als Praxis fassen lässt, die Menschen und Nicht-Menschen verbindet, findet in der Moderne ein Bruch statt: Medien fallen mit Technologie in eins, und aus einer vielfältigen Fremdheit der Medien wird ein Wechselspiel von Prothese und Fernbedienung.
In seiner bahnbrechenden Studie verschiebt Erhard Schüttpelz die Perspektive der Medienwissenschaften: von der Waffe zum Behältnis, von der Schrift zur Sprache, von der Magie zum Ritual. Und er stellt die Frage, was Medien tatsächlich sind, wenn wir immer schon in Mediengesellschaften gelebt haben.

Prefazione

Ein Standardwerk der Medienwissenschaften, das die bisher verborgenen Begriffe von Medialität betrachtet

Dettagli sul prodotto

Autori Karin Harrasser, Erhard Schüttpelz
Con la collaborazione di Karin Harrasser (Prefazione)
Editore Matthes & Seitz Berlin
 
Lingue Tedesco
Formato Copertina rigida
Pubblicazione 20.05.2025
 
EAN 9783751820288
ISBN 978-3-7518-2028-8
Pagine 512
Dimensioni 142 mm x 36 mm x 218 mm
Peso 622 g
Categorie Scienze sociali, diritto, economia > Media, comunicazione > Mediologia

Spiritualität, Kommunikation, Medien, Medientheorie, Medienwissenschaft, Gesellschaftstheorie, Medialität, Gesellschaft und Kultur, allgemein, Ritual, Geister, Soziologie und Anthropologie, auseinandersetzen, Wissensforschung, indigene Wissensforschung

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